Umwelt und Natur

Rote Parteien fordern eine klimafreundlichere Landwirtschaft

Rote Parteien fordern eine klimafreundlichere Landwirtschaft

Rote Parteien fordern eine klimafreundlichere Landwirtschaft

Kopenhagen
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Foto: dpa (Symbolfoto)

Der neue Klimabericht unterstreicht, dass gegen die globale Erwärmung mehr unternommen werden muss. Die Parteien aus dem roten Block haben die Landwirtschaft als Klimasünder ausgemacht.

Es fehlt an klimafreundlichen Initiativen in der Landwirtschaft, wenn Dänemark sich an einem Begrenzen der globalen Erderwärmung beteiligen möchte. So lautet die Kritik von Politikern aus dem roten Block, bestehend aus den Sozialdemokraten, den Volkssozialisten, den Alternativen und der Einheitsliste, nachdem der Weltklimarat (IPCC) am Montagmorgen seinen jüngsten Bericht zum Klima veröffentlichte.

„Der hohe CO2-Ausstoß Dänemarks ist insbesondere auf die Landwirtschaft zurückzuführen. Wir müssen auch in der Nahrungsmittelproduktion unsere CO2-Werte eindämmen“, so der Parteichef der Radikalen, Morten Østergaard, zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Seine Partei schlägt vor, dass ein Drittel der derzeitigen intensiv bewirtschafteten Felder in Wälder, Naturgebiete oder Grasareale für Tiere umfunktioniert werden. Auch die Alternativen sehen bezüglich des hohen CO2-Ausstoßes die Landwirtschaft in der Pflicht. „Eine Umstellung in der Landwirtschaft ist nötig – beispielsweise ein Übergang von einer animalischen zu einer vegetarischen Produktion“, erklärt der klimapolitische Sprecher der Partei, Rasmus Nordqvist.

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