Gesundheit

Risiko-Medikamente: Neues Unterrichtsmaterial soll Fehldosierungen verringern

Helge Möller
Helge Möller Journalist
Kopenhagen
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Foto: Quelle: pa/dpa/dpa-ZB/Matthias Hiekel

Medikamente helfen, aber eine flasche Dosierung kann tödlich sein. Mit neuem Unterrichtsmaterial sollen Überdosierungen bekämpft werden.

Falsch dosierte Medikamente können Patienten schädigen oder schlimmsten Falls töten. Nun soll das Risiko, Arzneien falsch zu verabreichen, herabgesetzt werden. Die Behörde für Patientensicherheit hat Unterrichtsmaterial entwickelt, mit dem Krankenschwestern und -pfleger, die sich in Ausbildung befinden, lernen, mit Risiko-Medikamenten besser umzugehen. Dies berichtet Danmarks Radio.

Eines der Arzneimittel, die bei falscher Dosierung zum Tode führen kann, ist das Gichtmedikament Methotrexat; es soll ein Mal pro Woche eingenommen werden. Dem Sender zufolge sind in den Jahren zwischen 2013 und 2017 mindestens fünf Patienten an einer Überdosierung gestorben. Auch für andere Pflegeberufe wird Unterrichtsmaterial entwickelt. Neben Methotrexat gelten dem Sender zufolge Opiate, Arzneien gegen Diabetes und Herzmedikamente als risikobehaftet.

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