U-Boot-Fall

Peter Madsen bleibt bis zum Urteil in Haft

Peter Madsen bleibt bis zum Urteil in Haft

Peter Madsen bleibt bis zum Urteil in Haft

Kopenhagen
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Peter Madsen Foto: Scanpix

Der U-Boot-Bauer Peter Madsen bleibt bis zur Urteilsverkündung hinter Gittern. Er hat abermals freiwillig seine Haft verlängert.

„Mein Klient hat eine freiwillige Haftverlängerung akzeptiert“, schrieb Peter Madsens Anwältin, Betina Hald Engmark, in einer kurzen Mitteilung an die Nachrichtenagentur Ritzau.

Laut Plan hätte ein Richter am kommenden Mittwoch entscheiden sollen, ob der wegen Mordes an der schwedischen Journalistin Kim Wall angeklagte Madsen weiter in Haft verbleiben soll. Doch weil Madsen freiwillig in seiner Zelle bleibt, wird dieser Gerichtstermin nicht stattfinden.

Aufgrund seiner Haftverlängerung wird Madsen nun bis zur Urteilsverkündung, voraussichtlich am 25. April, hinter Gittern bleiben. Die Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslange Haft für Peter Madsen.

Der Prozess soll am 8. März beginnen. Madsen hatte gegen ein Geschworenengericht gestimmt, weshalb ein Einzelrichter und zwei Schöffen nun über Madsens Urteil entscheiden sollen.

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