Landwirtschaft

Landwirtschaftsbehörde sucht rund 20 Präzisions-Bauern

Landwirtschaftsbehörde sucht rund 20 Präzisions-Bauern

Landwirtschaftsbehörde sucht rund 20 Präzisions-Bauern

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Kopenhagen/Apenrade
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Foto: dpa

Um Präzisions-Landwirtschaft als Anbauform entwickeln zu können sucht die Landwirtschaftsbehörde nach 20 Testpersonen.

Die dänische Landwirtschaftsbehörde (Landbrugssyrelsen)will in naher Zukunft bis zu 20 Stellen als Testpersonen für innovative Bauern ausschreiben. „Landbrugsstyrelsen“ will nämlich Präzisions-Landwirtschaft als Anbauform entwickeln. Dies soll einen positiven Umwelt-Effekt bringen und ein Mittel zur gezielten Regulierung werden. Das Pilotprojekt ist das erste einer Reihe von Initiativen, die das Umwelt- und Lebensmittelministerium in die Wege leitet.

Das Ergebnis soll Teil der Partnerschaftsabsprache mit „Landbrug & Fødevarer“ werden, wo es gerade um präzise Düngung, Pestizidanwendung etc. geht.
Das Projekt soll über zwei Jahre laufen, modernste Technologie erproben und die gemachten Erfahrungen einsammeln und auswerten.

„Wir haben die Lösungen noch nicht und bitten daher das Gewerbe darum, uns dabei zu helfen, diese zu entwickeln. Es liegt im Interesse aller, dass wir Mittel finden, die wirken und kosteneffektiv sind – und dass wir sowohl der Entwicklung bei den Bauern als auch in der Behörde einen Schub geben“, so EU-Direktor Jacob Nielsen von „Landbrugsstyrelsen“ zu „Landbrugsavisen“.

Schon heute wird in der Landwirtschaft digitale Technik eingesetzt. Dies soll gezielter und effektiver sowie dokumentiert werden. Jacob Nielsen: „Präzisionslandwirtschaft kann ein Erfolg werden – sowohl auf dem Feld als auch in der Verwaltung.“

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