Landwirtschaft

Keine neuen Nachweise von Vogelgrippe: Hühner dürfen wieder raus

Keine neuen Nachweise von Vogelgrippe: Hühner dürfen wieder raus

Keine Nachweise von Vogelgrippe: Hühner dürfen wieder raus

Ritzau/kj
Kopenhagen
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Das Risiko, dass sich das Geflügel mit der Vogelgrippe infiziert, ist so weit gesunken, dass die Tiere wieder unter freiem Himmel gehalten werden können, teilt die dänische Lebensmittelbehörde mit. Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix

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In den Geflügelbeständen wurde seit dem 21. April keine Infektion mehr festgestellt. Die Stallpflicht wird aus diesem Grund ab Sonnabend aufgehoben.

Das Risiko der Vogelgrippe ist nun so gering, dass Geflügelhalter ihre Tiere ab Sonnabend wieder ins Freie lassen dürfen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der dänischen Lebensmittelbehörde hervor.

Seit sieben Monaten gab es eine Stallpflicht sowohl für einzelne Hühner als auch für Geflügel aus kommerziellen Beständen. Damit sollte verhindert werden, dass sich die Tiere mit der extrem ansteckenden Vogelgrippe H5N8 infizieren.

Die Krankheit kann für Geflügel tödlich sein, für Menschen ist sie jedoch ungefährlich.

Das Influenza-Virus wütet seit Herbst im Land. Insgesamt sind 15 Bestände infiziert und mehr als 150.000 Hühner, Enten, Puten und anderes Geflügel gekeult worden.

Gefahr durch Wildvögel

Wildvögel können die Krankheit auf frei laufendes Geflügel übertragen.

Doch seit dem 21. April wurde keine Infektion in Geflügelbeständen mehr festgestellt.

Außerdem ist das Auftreten von toten Wildvögeln mit Vogelgrippe auf ein niedriges Niveau gesunken, so die Lebensmittelbehörde.

Anfang November hob die Behörde die Gefahrenstufe für die Vogelgrippe von niedrig auf hoch an. Dies führte dazu, dass Gänse, Hühner, Enten und Puten im Stall gehalten werden mussten.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Der Mensch – der schlechte Freund des Hundes“