Diplomatie

Deutsche Botschaft zieht im neuen Jahr an den Nordhavn um

Deutsche Botschaft zieht im neuen Jahr an den Nordhavn um

Deutsche Botschaft zieht im neuen Jahr an den Nordhavn um

Kopenhagen
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Die Portland Towers Foto: NCC, Jacob Krull

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Dänemark steht kurz vor dem Umzug. Heute noch in der Stockholmgade auf Østerbro, bekommt die Botschaft bald neue Räumlichkeiten mit Blick auf Schweden.

„Das Gebäude hier in der Stockholmgade war nie als Botschaft konzipiert, sondern war ein Wohnhaus, das Mitte der 50er Jahre umgebaut wurde. Das Gebäude ist sehr renovierungsbedürftig, und wir haben uns gefragt: renovieren, ein anderes Gebäude kaufen oder mieten?“, erklärt Botschafter Andreas Meitzner.

Statt lange und teuer zu sanieren und eine zwischenzeitliche Behausung zu finden, hat sich das Auswärtige Amt dazu entschlossen, neue Räumlichkeiten in den Portland Towers am Kopenhagener Nordhavn zu mieten.

„Wenn die Büroetage fertig ist, können wir von einem Tag auf den anderen in ein ganz neues Gebäude wechseln“, sagt Andreas Meitzner. „Es ist ein aufstrebendes Stadtviertel, und die Büros sind um die früheren Zementtürme von Portland gebaut worden – eine sehr futuristische Architektur mit sehr viel Glas und Stahl. Der Ausblick ist unübertroffen auf das Meer, den Hafen und bis nach Schweden“, erzählt der Botschafter.

Die deutsche Botschaft in Kopenhagen beschäftigt 35 Mitarbeiter – davon sind etwa die Hälfte aus Deutschland Entsandte, die andere Hälfte machen Deutsche und Dänen aus, die in Kopenhagen ansässig sind.

„Ich freue mich auf unseren neuen Arbeitsplatz. Wir tauschen gerne die Innenstadtlage gegen diese privilegierte Lage aus. Die ganze Infrastruktur ist gut angelegt: Es ist eine S-Bahn-Station dort, und es kommt auch bald die Metro, sodass wir weiterhin gut erreichbar sein werden für die Leute, die zu uns müssen“, erklärt Botschafter Meitzner, der auf einen Umzug im Januar/Februar hofft.

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