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Coronavirus: Das ist jetzt erlaubt, das ist verboten, das empfehlen die Behörden

Coronavirus: Das ist erlaubt, das ist verboten, das empfehlen die Behörden

Coronavirus: Das ist erlaubt, das ist verboten

cvt, hm
Apenrade/Aabenraa
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Auch einfache Maßnahmen wie gründliches Händewaschen hilft dabei, sich zu schützen und verringert die Verbreitung des Virus. Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix

Die Regeln in Dänemark und im Grenzland ändern sich – wir behalten den Überblick. Was wir in Zeiten von Covid-19 dürfen, was nicht – und wo es weitere Informationen gibt.

Shutdown in Dänemark

  • Die gesamte Gastronomie, Theater, Kinos, Bibliotheken und Musikstätten sind geschlossen.
  • In Zoos und Vergnügungsparks werden Innenbereiche geschlossen.
  • Die Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen schließen. Der Unterricht wird digital.
  • Die Regierung empfiehlt auch, dass sowohl an öffentlichen wie privaten Arbeitsplätzen alle nicht kritischen Funktionen vom Homeoffice aus erledigt werden.
  • Dienstleister und Friseure sollen ab 21. Dezember ihre Arbeit einstellen.
  • Ab 25. Dezember bis zum 7. Februar dann der Einzelhandel – mit Ausnahme von Apotheken und Supermärkten.

Versammlungen

  • Versammlungen von mehr als 5 Personen sind untersagt – auch privat.
  • Die Obergrenze von 5 Personen umfasst auch das anwesende Personal.

Maskenpflicht

  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss in so gut wie allen öffentlichen Gebäuden getragen werden.
  • Beim Betreten eines Supermarktes muss eine Maske getragen werden.
  • In Ausbildungsstätten (ungdomsuddannelser) gilt gleiches außerhalb des Klassenzimmers.

Personen, die keine Maske tragen müssen

  • Kinder, die unter 12 Jahre alt sind.
  • Personen mit gesundheitlichen oder mentalen Beeinträchtigungen, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder eines Visiers verhindern.
  • Personen, die ein bedeutendes Unbehagen beim Tragen einer Maske empfinden.


Arbeitsplatz und Transport

  • Es wird dazu aufgefordert, in dem Umfang, der möglich und in Bezug auf die Arbeit zweckmäßig ist, von zu Hause aus zu arbeiten.
  • Es wird zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, nicht mit Symptomen zur Arbeit zu gehen.
  • Es wird dazu aufgefordert, außerhalb der Stoßzeiten zu reisen, zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren.


Gesundheitswesen, Altenpflege usw.

  • Die Gesundheitsbehörde hat in Woche 39 verschärfte Richtlinien bezüglich des Gebrauchs von Schutzmitteln im Gesundheitswesen, der Altenpflege und anderen Bereichen veröffentlicht.
  • Es werden Besuchsbeschränkungen und möglicherweise Besuchsverbote in Pflegeheimen und Wohneinrichtungen ausgesprochen, um besonders verletzliche Bürger zu schützen.

Quellen: sum.dk, coronasmitte.dk

 

Die vorläufig bis zum 7. Februar geltenden Maßnahmen im Detail:

Schule und Ausbildung

  • Alle Schulen schließen vorübergehend. Überall, auch in SFO-Angeboten und ähnlichen, wird Fernunterricht durchgeführt. Eltern von Kindern in den Klassenstufen 0 bis 4 wird Notbetreuung angeboten.
  • Der Unterricht an Berufs- und Gewerbeschulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen wird auf Fernunterricht umgestellt.
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen und Ausbildungen mit besonderer gesellschaftlicher Bedeutung wie Zertifikatkurse sind ausgenommen.
  • Schülerinnen und Schüler an Nachschulen, Volkshochschulen, freien Fachschulen und Internaten an Frei- und Privatschulen sowie an Jugend- und Erwachsenenausbildungen werden grundsätzlich nach Hause geschickt.
  • Klausuren und Examen werden in der Regel bis Ende Januar ausgesetzt. Dies gilt nicht für abgeschlossene Prüfungen in Berufsausbildungen und Zertifikat-Prüfungen.
  • Volkshochschulen, freie Fachschulen und Nachschulen dürfen keine neuen kurzen Kurse beginnen.


Am Arbeitsplatz

  • Öffentliche Arbeitgeber sind dazu aufgefordert, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die keine kritische Funktion ausüben, heimzuschicken. Die Betroffenen sollen, soweit möglich, von zu Hause aus arbeiten.
  • Private Arbeitgeber sind nachdrücklich dazu aufgefordert, sicherzustellen, dass Mitarbeiter, die die Möglichkeit haben, ihre Arbeit ohne physische Anwesenheit am Arbeitsplatz auszuführen, von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.


Einkaufszentren und ähnliche

  • Einkaufszentren, Basare und Arkaden bleiben geschlossen.
  • Kaufhäuser bleiben geschlossen. Abteilungen, die hauptsächlich Lebensmittel verkaufen, dürfen derweil geöffnet bleiben. Die Kaufhäuser dürfen dann in dem Umfang geöffnet bleiben, der den Zugang zur Lebensmittelabteilung ermöglicht. Produkte anderer Abteilungen dürfen jedoch nicht verkauft werden.
  • Postfilialen, Paketshops, Paketannahme- und -ausgabestellen, auch in Kaufhäusern und im Einzelhandel, dürfen Pakete aushändigen, die im Versand- und Onlinehandel bestellt und bezahlt worden sind.
  • Fachgeschäfte bleiben geschlossen. Die Geschäfte dürfen weiterhin Pakete aushändigen, die vorbestellt und bereits bezahlt sind. Fachgeschäfte dürfen jedoch für Gewerbetreibende geöffnet bleiben, um Waren für den gewerblichen Betrieb zu verkaufen. Dies gilt auch für Geschäfte in Einkaufszentren, Arkaden und Basaren.
  • Geschäfte des täglichen Bedarfs dürfen geöffnet bleiben – darunter Supermärkte, Bäcker und Tankstellen. Ebenfalls Apotheken und medizinische Fachgeschäfte.
  • Es wird dazu aufgefordert, den Einkauf so zu planen, dass der Besuch vieler unterschiedlicher Geschäfte vermieden wird.
  • Der Einzelhandel ist aufgefordert, auf Schildern deutlich zu machen, dass aus Haushalten nur eine Person zeitgleich einkaufen soll.
  • Jedes Geschäft muss einen Verantwortlichen für die Covid-19-Maßnahmen bestimmen.
  • Die Geschäfte sind dazu aufgefordert, eine Reihe von verhaltensregulierenden Maßnahmen umzusetzen, um Gedränge zu vermeiden, und damit den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden nachgekommen werden kann.


Sport und Freizeit

  • Einrichtungen, in denen Sport-, Vereins- und Freizeitaktivitäten ausgeübt werden, bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen. Professionelle Sportler können solche Einrichtungen weiterhin nutzen. Sportveranstaltungen unter freiem Himmel dürfen weiterhin in Anwesenheit von bis zu 500 sitzenden Personen abgehalten werden.
  • Geschlossen bleiben unter anderem Spiel- und Badeländer, Sporthallen, Schwimmhallen, Trainings- und Fitnesscenter, Spielhallen und Kasinos, Vereinsstätten usw.
  • In Zoos, Vergnügungsparks, Aquarien und ähnlichen werden sämtliche Einrichtungen geschlossen.
  • Bei Sport- und Vereinsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche bis zu 21 Jahre dürfen nicht mehr bis zu 50 Personen anwesend sein. Bei solchen Aktivitäten dürfen grundsätzlich höchstens 10 Personen anwesend sein.


Weiterführende Ausbildungen

  • Der Unterricht wird auf Fernunterricht umgestellt.
  • Es kann Ausnahmen geben, wenn in Einzelfällen Anwesenheit nötig ist, zum Beispiel im Labor-, Klinik- und Werkstattunterricht.
  • Abschlussprüfungen sind ausgenommen, wenn sie digital nicht möglich sind.
  • Bei Anwesenheit soll darauf geachtet werden, dass niemand mit Symptomen erscheint und dass die Regeln zu Handhygiene, Abstand, Gesichtsmasken und Sauberkeit strengstens befolgt werden.


Gastronomie

  • Restaurants, Cafés, Bars und andere gastronomische Betriebe dürfen keine Speisen und Getränke mehr im Lokal servieren.
  • Es ist weiterhin möglich, Speisen und Getränke auszuliefern und zum Mitnehmen anzubieten.


Dienstleistungen

  • Gewisse Betriebe, in denen Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, müssen geschlossen bleiben.
  • Das gilt für Tattoostudios, Piercing-Studios, Spas, Körperpflege- sowie Schönheits- und Massagesalons, Friseure und übrige Geschäfte, in denen Dienstleistungen erbracht werden, die nahen körperlichen Kontakt zum Kunden erfordern. Auch Solarien und Fahrschulen bleiben geschlossen.


Kultur

  • Einrichtungen, in denen Kulturaktivitäten ausgeübt werden, werden für die Öffentlichkeit geschlossen.
  • Das betrifft unter anderem Theater, Konzertsäle, Spielstätten, Museen, Kunsthallen, Kulturhäuser, Kinos, Bibliotheken (ausgenommen die Abholung und Rückgabe zum Forschungs- und Unterrichtsgebrauch), Abendschulen, Tageshochschulen, Volksuniversitäten und Musik- und Kulturschulen.

Quelle: coronasmitte.dk

 

Corona-Tests

Alle Bürger mit Wohnsitz in Dänemark, die älter sind als zwei Jahre, können sich seit Montag, 18. Mai 2020, auch ohne Verdacht auf eine Erkrankung mit Covid-19 auf das neuartige Coronavirus hin testen lassen. Dies gilt auch für Ausländer, die in Dänemark arbeiten und eine Sozialversicherungsnummer erhalten haben.

Jeder, der zur Arbeit gehe und dort in Kontakt mit anderen Personen komme, solle sich einmal pro Woche testen lassen – selbst wenn keine Symptome vorhanden seien, sagte Justizminister Nick Hækkerup (Sozialdemokraten).

Termine werden auf der Internetseite coronaprover.dk vergeben. Dazu ist die digitale Identifikation Nem-ID eine Voraussetzung. Die Tests werden in den Testzentren der Regionen vorgenommen.

Weiterführende Informationen:

 

So verhalte ich mich im öffentlichen Raum

Die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde:

  • Halte 2 Meter Abstand zu anderen Menschen
  • Kein Händeschütteln, keine Umarmungen oder Küsse z. B. zu Begrüßung oder Abschied
  • Den Aufenthalt dort, wo stets viele Menschen sind, minimieren – zum Beispiel in Supermärkten.
  • Abstand zu Personen halten, die krank wirken, und zu Personen, die zu einer Risikogruppe gehören.
  • Bei Sitzgelegenheiten einen Sitzplatz zur nächsten Person frei lassen.
  • Die Hände sauber halten und auf die Hände achten, um das Virus nicht von einer Person oder einem Gegenstand zu übertragen.
  • Häufig und gründlich die Hände waschen
  • Nicht ins eigene Gesicht fassen
  • Kontaktpunkte wie Türgriffe, Fahrstuhlknöpfe usw. möglichst nicht berühren.
  • Rücksicht walten lassen beim Husten oder Niesen – die Armbeuge oder ein Taschentuch benutzen.
 
 

Das Versammlungsverbot im Detail

  • Es ist erlaubt, sich im Freien aufzuhalten, allerdings nicht in Gruppen von mehr als 5 Personen.
  • Es ist jedoch erlaubt, sich an öffentlich zugänglichen Orten aufzuhalten, an denen sich mehr als 50 Personen befinden, zum Beispiel in Supermärkten, in Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln – und in Krankenhäusern.
  • Es ist auch erlaubt, am Arbeitsplatz zu erscheinen, auch wenn dort mehr als 5 Kollegen anwesend sind. Die Gesundheitsbehörden empfehlen jedoch, wenn möglich, von zu Hause aus zu arbeiten.
  • Es ist ebenfalls erlaubt, sich zum Zwecke politischer oder anderer „meinungsfördernder“ Vorhaben wie Demonstrationen auch in Gruppen von mehr als 5 Menschen zu versammeln. Hier gibt es auch keine Auflagen zum Abstand zu anderen Personen.
  • Für alle obigen und folgenden Fälle, abgesehen von politischen Versammlungen, gilt: Die Polizei hat die Möglichkeit, an öffentlich zugänglichen Orten einzugreifen, wenn sich mehr als 5 Personen auf eine Weise am selben Ort befinden, die die Infektionsgefahr erhöht. Die Polizei kann den Aufenthalt an bestimmten öffentlichen Orten (wie Spielplätzen oder Parks) vorübergehend untersagen, wenn die Infektionsgefahr dort als zu hoch eingeschätzt wird.

Weitere Informationen hierzu auf Dänisch gibt es auf coronasmitte.dk

 
Viele Senioren wohnen zu Hause Foto: CDC/Unsplash

Wer gehört zu einer Risikogruppe?

Einige Bevölkerungsgruppen werden von den dänischen Gesundheitsbehörden als besonders vom neuartigen Coronavirus und der dadurch ausgelösten Covid-19-Erkrankung als gefährdet eingestuft. Eine genaue Übersicht mit Verhaltensregeln gibt es auf Dänisch auf dieser Internetseite.

Ältere über 65 Jahre (besonders über 80 Jahre)

Personen mit folgenden chronischen Krankheiten:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankung (außer Bluthochdruck, der erfolgreich behandelt wird)
  • Lungenerkrankungen (außer leichtem und erfolgreich behandeltem Asthma)
  • Chronische Nierenerkrankung mit verminderter Nierenfunktion
  • Chronische Lebererkrankung
  • Diabetes Typ 1 und 2, besonders bei Folgeerscheinungen
  • Muskelerkrankungen und neuromuskuläre Erkrankungen
  • Schweres Übergewicht mit einem BMI von mehr als 35-40, je nach zusätzlichen Risikofaktoren
  • Besondere Bluterkrankungen mit erhöhtem Komplikationsrisiko

Personen mit geschwächtem Immunsystem in Folge von:

  • Bluterkrankungen
  • Organtransplantation
  • Immunhemmenden Behandlungen, darunter Chemotherapie oder Strahlenbehandlung bei Krebserkrankungen
  • HIV-Infektionen mit schwerer Beeinträchtigung des Immunsystems

Kinder mit chronischen Krankheiten (wie oben genannt) oder mit Folgeerscheinungen durch zu frühe Geburt

Schwangere und Frauen bis zu zwei Wochen nach der Geburt (aus Vorsicht)

Personen, die „sozial und ökonomisch benachteiligt“ sind

 
Grenzübergang Krusau
Verschärfte coronabedingte Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze im Frühjahr 2020. Foto: Karin Riggelsen

Der Grenzverkehr

Die dänische Regierung orientiert sich an den jeweiligen Infektionszahlen, ob Reisen aus dem Ausland nach Dänemark möglich sind. Momentan wird von allen nicht-notwendigen Reisen nach Deutschland abgeraten. Einreise aus Deutschland ist nur unter bestimmten Bedingungen gestattet. Grenzpendler müssen einen wöchentlichen Corona-Test machen lassen.

Weiterführende Informationen:

Auf der Internetseite „Re-open EU“ informiert die Europäische Union aktuell, aus welchem Land in welches Land eingereist werden kann – und welche Reisen derzeit untersagt oder nur eingeschränkt möglich sind.

Einreisen nach Dänemark

Personen mit Wohnsitz in Deutschland dürfen seit dem 29. Oktober, nur mit einem triftigen Grund (anerkendelsesværdigt formål) und einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist, nach Dänemark einreisen, da das Bundesgebiet als Hochrisikogebiet eingestuft wird. Wie bereits im Frühjahr gilt Urlaub nicht als triftiger Grund.

Dänische Staatsbürger, Personen mit Wohnsitz in Dänemark und Personen mit einer gültigen Aufenthaltserlaubnis in Dänemark können ohne einen negativen Covid-19-Test nach Dänemark einreisen. Auf der Webseite der Polizei wird jedoch darauf hingewiesen, dass auf Flügen aus dem Ausland nach Dänemark ein negativer Covid-19-Test erforderlich ist, der maximal 24 Stunden vor dem Einsteigen durchgeführt wurde.

Triftige Gründe

  • Arbeit in Dänemark
  • Lieferung von Waren oder Dienstleistungen
  • Seemann, Besatzungsmitglied für Flugzeug, Diplomat u. Ä.
  • Besuch von Eltern, Stiefeltern, Geschwistern, Stiefgeschwistern, Großeltern, Stiefgroßeltern, Kindern, Stiefkindern, Enkeln oder Stiefenkeln
  • Besuch eines festen Partners
  • Umgangsrecht mit einem minderjährigen Kind in Dänemark
  • Ernste oder kritische Erkrankung eines Partners oder Verwandten in Dänemark
  • Geburt eines eigenen Kindes
  • Fortlaufende Behandlung im Gesundheitssystem
  • Beerdigung

Dies gilt ab dem 10. Januar und vorläufig bis zum 7. Februar. Am 11. Januar ist die Liste nach den neuen Angaben der Polizei geändert worden.


Für Schleswig-Holstein gilt, ebenso wie für die schwedischen Grenzregionen Schonen (Skåne), Halland und Blekinge eine Sonderreglung.

Reisebestimmungen

Einreise aus Schleswig-Holstein ist gestattet:

  • Mit negativem Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Ausnahme Grenzpendler und triftiger Grund:

  • Für Grenzpendler aus Schleswig-Holstein reicht jedoch ein wöchentlicher Test. In dem Fall muss man sich somit nicht täglich testen lassen. Gleiches gilt mit einem triftigen Grund.

Einreise aus Deutschland außer Schleswig-Holstein ist gestattet:

  • Mit triftigem Grund und negativem Corona-Test, der maximal 24 Stunden alt ist

Ausreise:

  • Von allen nicht-notwendigen Reisen nach Deutschland wird abgeraten
 

Einreisen nach Deutschland

Mittlerweile rät das Außenministerium von Reisen nach Deutschland ohne Ausnahme von Teilgebieten ab. Wer nun (Stand 29. Oktober) nach Deutschland reist, den fordern die Behörden nachdrücklich dazu auf, sich bei der Rückkehr nach Dänemark entsprechend den Richtlinien der Gesundheitsbehörden in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

Außerdem empfiehlt das dänische Außenministerium, sich nach der Rückkehr nach Dänemark auf Covid-19 testen zu lassen.

Deutschland erklärt Dänemark zum Risikogebiet

Seit dem 8. November definieren die deutschen Behörden Dänemark als Risikogebiet. Das bedeutet, dass man sich nach einer Einreise ohne triftigen Grund zehn Tage in Quarantäne begeben und auf der Seite einreiseanmeldung.de registrieren muss. Außerdem gilt für Reiserückkehrer seit dem 11. Januar eine Testpflicht. Reiserückkehrer können sich kostenpflichtig an den Teststationen der Kassenärztlichen Vereinigung testen lassen. Getestet werden kann auch 48 Stunden vor der Einreise.

Ausgenommen von dieser Regel sind Grenzpendler. Doch auch kurze Besuche über die Grenze sind weiterhin von den Behörden in Schleswig-Holstein ohne Einschränkungen gestattet. In der Verordnung des Landes ergänzt am 11. Januar wird der kleine Grenzverkehr von den Einreisebestimmungen ausgenommen.

„Von der Absonderungspflicht ausgenommen sind Personen, die die Grenze im Rahmen des sogenannten kleinen Grenzverkehrs überschreiten. Diesen Personen ist es gestattet, für weniger als 24 Stunden entweder von Deutschland in einen angrenzenden Staat zu reisen oder von einem angrenzenden Staat nach Deutschland einzureisen“, heißt es in der Verordnung.

Tägliche Besorgungen und Arztbesuche erlaubt

Ausschlaggebend sei dabei, dass ein „regionaler Bezug“ besteht.

„Ein regionaler Bezug kann insbesondere dann angenommen werden, wenn ein einheitlicher Lebensraum besteht, der dadurch geprägt ist, dass die in diesem Bereich lebenden Personen täglich die Grenze überschreiten, dies kann z.B. beruflich bedingt sein, gilt aber auch für alle täglichen Besorgungen oder für Arztbesuche“, heißt es weiter in der Verordnung.

Besuche nicht länger als 72 Stunden

Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein gilt eine Ausnahme der Qurarantänepflicht für „Personen, die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts“, heißt es in der Verordnung.

 
 
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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Das war erst der Anfang“