Umwelt und Natur

Anhaltender Sommer sorgt für Sauerstoffschwund in den Förden

Anhaltender Sommer sorgt für Sauerstoffschwund in den Förden

Anhaltender Sommer sorgt für Sauerstoffschwund in den Förden

Nordschleswig/Fünen
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Foto: Terkel Broe Christensen/Ritzau Scanpix

Nach Monaten mit intensiver Sonne und Wärme wirkt sich das auch auf die dänischen Gewässer aus. Mehrere Förden sind von Sauerstoffschwund geplagt.

Des einen Freud ist des anderen Leid. Der langanhaltende Sommer in Dänemark sorgt nicht nur für Begeisterung in Dänemark. Neben den Landwirten leiden auch die Förden an der Ostküste Dänemarks an den hohen Temperaturen.

„Zur Zeit haben wir einen kräftigen Sauerstoffschwund in den Gewässern bei Südfünen. Und auch in den Förden, darunter die Haderslebener Förde, zeigen unsere Messwerte, dass der Sauerstoff langsam knapp wird“, erklärt die Abteilungsleiter bei der Umweltbehörde, Harley Bundgaard Madsen.

Der Sauerstoffschwund entsteht unter anderem aufgrund des Einschwemmens von Nährstoffen von bewirtschafteten Feldern. Dadurch entstehen optimale Lebensbedingungen für Algen die nach ihrem Absterben bei der anschließenden Zersetzung den Sauerstoff aus dem Wasser entziehen, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Lediglich kräftiger Wind kann abhelfen. „Durch kräftigen Wind kann eine Zirkulationseffekt im Wasser entstehen, der das sauerstoffreiche Oberflächenwasser in die sauerstoffarmen Tiefen treibt“, so Madsen.

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