Energie

Weg frei für weitere Meereswindparks

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Weg frei für weitere Meereswindparks

Kopenhagen
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Westlich von Ringkøbing könnten neue Windparks entstehen. Foto: ENS

Die Parteien im Folketing haben sich auf einen Ausbau der Windenergienutzung durch Meereswindparks verständigt. Gebiete in Nord- und Ostsee sollen als potenzielle Standorte für Windenergienutzung geprüft werden.

Sämtliche Fraktionen im Folketing haben sich auf einen Ausbau der Windenergienutzung durch Meereswindparks verständigt. Bis 2020 sollen drei zusätzliche Windenergieparks auf See entstehen, die im Rahmen der Umstellung der Stromversogung weg von fossilen Brennstoffen große Mengen Strom liefern sollen. Bisher war nur ein zusätzlicher Meereswindpark vorgesehen. „Es freut mich, dass man sich bei der Energieabsprache nun von den Worten hin zu einem Papier bewegt, um Substanz in der Realität zu erreichen“, erklärte Energie-, Versorgungs- und Klimaminister Lars Christian Lilleholt (Venstre). Die neuen Windparks sollen 800 Megawatt Strom erzeugen. Insgesamt werden jetzt 3.200 Quadratkilometer Seegebiet auf ihre Eignung für Meereswindparks untersucht.

Alle diese Gebiete liegen mindestens 15 Kilometer von der nächsten Küste entfernt. Neben einem Bereich westlich des Ringkøbing Fjords werden Seegebiete in der Jammerbucht westlich von Lønstrup sowie Bereiche im Kattegat bei der kleinen Insel Hesselø und Seegebiete östlich von Møn und Seeland bei Kriegers Flak geprüft.

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