Gefährliche Schwefelabgase

Umweltbehörde zeigt Reedereien an

Umweltbehörde zeigt Reedereien an

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Korsør
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Containerschiff
Foto: Miguel Cardona Jr. / Unsplash

Auf Nord- und Ostsee dürfen nur noch Schiffe mit niedrigem Schwefelgehalt fahren – und das bereits seit bald drei Jahren. Doch nch immer erwischen die Behörden Abgas-Sünder.

Bereits seit dem 1. Januar 2015 gilt für Schiffe in Nord- und Ostsee die Auflage, dass sie nur noch mit Treibstoffen mit maximal 0,1 Prozent Schwefelgehalt fahren dürfen. Die Internationale Seefahrtsorganisation IMO verlangt seitdem eine Verringerung des Schadstoffausstoßes um 90 Prozent.
Bereits im Sommer hatte die staatliche dänische Umweltbehörde Miljøstyrelsen 17 Anzeigen gegen Reedereien erstattet, die nachweislich Schiffsmotoren mit zu viel Schwefel im Treibstoff betrieben. Festgestellt wurde das mit einem Messgerät an der Große-Belt-Brücke.
Es waren Bußgelder von über 300.000 Kronen fällig. Kürzlich wurden zwei weitere Schiffe erwischt, die mit schwefelhaltigen Verbrennungsgasen nicht nur Anlieger an Küsten und in Hafenstädten gesundheitlich belasten, sondern auch der Versauerung von Meeren, Seen und Landflächen Vorschub leisten.
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