Landwirtschaft

Spätestens im Mai muss der Mais in die Erde

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Tingleff/Apenrade
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Reste auf feuchten Feldern – spätestens Anfang Mai muss die neue Saat eingebracht werden. Foto: Archiv

Rund 10 Prozent des Sommergetreides muss noch gesät werden. Trotz des guten Wetters in jüngster Zeit stehe auf vielen Feldern noch zu viel Wasser, sagt Hans Henrik Post vom Landwirtschaftlichen Hauptverein für Nordschleswig.

Die sonnigen Tage der letzten Woche haben für bessere Stimmung bei den Bauern gesorgt. Das Gros der Sommersaat ist mittlerweile in die abgetrocknete und etwas besser temperierte Erde gebracht worden.

„Aber rund 10 Prozent des Sommergetreides müssen noch gesät werden. Viele niedrig liegende Flächen sind noch nicht ausreichend abgetrocknet – trotz des guten Wetters der letzten Woche. Und nun sprechen die Meteorologen wieder von Regen“, so der Leiter der Pflanzenbauberatung beim Landwirtschaftlichen Hauptverein für Nordschleswig, Hans Henrik Post, der selbst auch noch betroffen ist: „Es trocknet jeden Tag weiter ab, aber schon wenig Niederschlag kann alles wieder verzögern – und dabei sind wir schon sehr spät dran.“

Hans Henrik Post verweist darauf, dass bisher kaum Mais gesät wurde. Das habe aber auch noch Zeit bis Anfang Mai: „Wir mussten warten, bis die Erde rund 8 Grad warm ist. Das ist sie jetzt, obwohl es auf und ab geht. Wenn man den Mais zu kalt in die Erde bringt, verfault er – dann wächst nichts.“

Bisher klagten die Bauern über zu viel Niederschlag. Nach den trockenen Tagen dauert es nicht lange, bevor man auf den höher liegenden und sandigen Feldern Regen braucht oder bewässern muss, so Post: „Das geht schnell – so ist das in der Landwirtschaft.“

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Schöne Zahlen“