Einzelhandel

Mærsk verkauft Netto, Bilka und Co.

Mærsk verkauft Netto, Bilka und Co.

Mærsk verkauft Netto, Bilka und Co.

cvt/Ritzau
Aarhus
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Ein Salling-Kaufhaus – der Grundstein des Unternehmens Dansk Supermarked. Foto: Scanpix

Der dänische Weltkonzern A. P. Møller-Mærsk zieht sich endgültig aus dem dänischen Einzelhandel zurück. Die Salling-Stiftungen bezahlen 5,5 Milliarden Kronen für die restlichen 19 Prozent der Anteile an Dansk Supermarked. Dem Konzern gehören unter anderem Bilka, Netto und Føtex an.

Der dänische Weltkonzern A. P. Møller-Mærsk zieht sich endgültig aus dem dänischen Einzelhandel zurück. Die Salling-Stiftungen bezahlen 5,5 Milliarden Kronen für die restlichen 19 Prozent der Anteile an Dansk Supermarked. Dem Konzern gehören unter anderem, Bilka, Netto und Føtex an.

Der dänische Einzelhandelskonzern Dansk Supermarked ist seit Dienstag zu 100 Prozent im Besitz der nach Unternehmensgründer Herman Salling benannten Stiftungen. Nach mehr als 50 Jahren hat der Mærsk-Konzern seine letzten Anteile an Salling verkauft und zieht sich somit endgültig aus dem Einzelhandel zurück.

Für die 19 Prozent der Anteile zahlen die Salling-Stiftungen 5,53 Milliarden Kronen an Mærsk. „Bei Mærsk sind wir stolz darauf, mehr als fünf Jahrzehnte lang Teil einer sehr erfolgreichen Reise gewesen zu sein“, schreibt A. P. Møller-Mærsk-Geschäftsführer Søren Skou in einer Pressemitteilung. „Nicht zuletzt deshalb war es uns besonders wichtig, zu einer dänischen Lösung beizutragen, bei der einer der größten privaten Arbeitgeber Dänemarks an seiner Zentrale in Aarhus festhält“, so Skou weiter.

Der Verkauf geschehe im Sinne der Mærsk-Aktionäre, schreibt Skou. Neben den Supermärkten Føtex, Netto und Bilka gehören auch das Online-Kaufhaus wupti.com und die Salling-Kaufhäuser in Aarhus und Aalborg zu Dansk Supermarked.

2014 hatte Mærsk bereits rund 49 Prozent seiner Anteile an Salling verkauft – für 17 Milliarden Kronen.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„A- und B-Kinder“