Analyse

Industrieangestellte arbeiten am meisten

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Einer neuen Pressemitteilung des Wirtschaftsverbandes Dansk Metal zufolge schuften die Mitarbeiter in den Industrien des Landes am meisten. Ein Mangel an qualifizierter Arbeitskraft ist einer der Gründe für die viele Arbeit.

Einer neuen Pressemitteilung des Wirtschaftsverbandes Dansk Metal zufolge schuften die Mitarbeiter in den Industrien des Landes am meisten. Ein Mangel an qualifizierter Arbeitskraft ist einer der Gründe für die viele Arbeit.

Fünf Wochen jährlich oder rund 200 Arbeitsstunden – so viel arbeitet ein Industriemitarbeiter mehr als ein Angestellter im Servicebereich. Die Erklärung für den deutlichen Unterschied liegt am Mangel an Arbeitskraft in der Industrie und die vielen Teilzeitangestellten im Servicesektor, meint Chefökonom von Dansk Metal, Thomas Søby. „Viele Personalräte erleben, dass ihnen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen. Es ist logisch, dass die existierende Arbeitskraft mehr arbeiten muss, wenn gleichzeitig mehr Aufträge zu verzeichnen sind”, sagt Søby.

„Es ist natürlich begrenzt, wie lange die jetzigen Mitarbeiter im Industriebereich so weitermachen können. Deswegen ist es wichtig, dass mehr Fachkräfte ausgebildet werden und die Firmen nicht gezwungen werden, kommende Aufträge abzulehnen”, meint Søby. Eine von Dansk Metal durchführten Umfrage unter Personalräten besagt, dass 47,5 Prozent meinen, ihnen fehle es an Arbeitskraft. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im vorherigen Jahr.

In einem internationalen Vergleich der Arbeitszeiten hat Dänemark, hinter Deutschland, die niedrigste Arbeitszeit per Arbeiter.

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