EU-Treffen

Fischer dürfen wieder mehr Dorsche in der Ostsee fangen

Fischer dürfen wieder mehr Dorsche in der Ostsee fangen

Fischer dürfen wieder mehr Dorsche in der Ostsee fangen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Dänemarks Dorschfischer dürfen im kommenden Jahr wieder mehr Fische fangen. Foto: Danmarks Fiskeriforening

Nachdem zunächst eine Senkung der Quote um 11 Prozent auf dem Tisch lag, einigten sich die EU-Minister am Ende auf eine Erhöhung um 5 Prozent. Damit dürfen im kommenden Jahr rund 4.000 Tonnen Dorsch in der westlichen Ostsee gefangen werden.

Die dänischen Fischer dürfen in der westlichen Ostsee im kommenden Jahr mehr Dorsche fangen als bisher. Das steht nach einem Treffen der Fischereiminister der EU-Staaten fest. In der Nacht auf Dienstag einigten diese sich auf eine Anhebung der Quote um 5 Prozent, sodass nun rund 4.000 Tonnen Dorsch aus den Netzen geholt werden darf.

Der dänische Fischereiminister Mogens Jensen (Sozialdemokraten) sagte nach den Verhandlungen, er sei zufrieden mit dem Ergebnis.

„Insgesamt denke ich, dass wir ein gutes und ausgewogenes Ergebnis erreicht haben, mit dem wir sowohl den Fischbeständen als auch den Fischern gerecht geworden sind. Ich komme mit etwas mehr Fisch für die dänischen Fischer nach Hause“, so Jensen.

Mehr sei aus seiner Sicht nicht möglich gewesen.

„Der Ausgangspunkt der Verhandlungen vonseiten der EU-Kommission war eine Senkung der Quote um 11 Prozent. Wenn man nun sieht, dass wir mit einer Erhöhung um 5 Prozent herausgekommen sind, ist das etwas sehr Positives, denke ich“, sagt der Minister.

Der Dorschbestand in der östlichen Ostsee ist so gefährdet, dass die Quote für diesen Bereich um 70 Prozent gesenkt wurde. Gleiches gilt für die Heringsquote in der westlichen Ostsee. Diese sinkt im kommenden Jahr um 50 Prozent.

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