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Energieriese Ørsted mit Milliardenplus

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Fredericia
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Foto: Scanpix

Der Energielieferant Ørsted, der bis zur Umbenennung im vergangenen Jahr den Namen Dong Energy trug, geht nun von einem Jahresüberschuss in Höhe von 22,5 Milliarden Kronen aus.

Der große dänische Energiekonzern Ørsted hat seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2017 deutlich um 1,7 Milliarden nach oben korrigiert. Der Energielieferant, der bis zur Umbenennung im vergangenen Jahr den Namen Dong Energy trug, geht nun von einem Jahresüberschuss in Höhe von 22,5 Milliarden Kronen aus.

Das einst überwiegend im Besitz des dänischen Staates befindliche Unternehmen profitiert vom seit Jahren realisierten Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energiequellen. In Apenrade wurde im Rahmen der Umstellung auf klimafreundliche Energieerzeugung das Kohlekraftwerk Enstedtwerk stillgelegt. „Der Gewinnanstieg geht primär auf die starken Einnahmen beim Betrieb unserer Meereswindparks gegen Ende des Jahres zurück.

Dazu trugen insbesondere auch starke Winde und die Betriebsaufnahme der neuen Meereswindparks Race Bank und Walney Extension bei“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns, der neben Meereswindparks in Dänemark vor allem auch Elektrizität aus Hochsee-Windkraftanlagen im deutschen Teil der Nordsee und in Seegebieten um Großbritannien bezieht.
Nach Angaben von Ørsted gab es auch höhere Erlöse in der Sparte Gaslagerung. Ørsted wird die Jahresbilanz 2017 am 1. Februar veröffentlichen.

Ørsted ist weltweit führend bei der Installation und beim Betrieb von immer effektiver arbeitenden Meereswindparks, an denen vielfach Fremdinvestoren beteiligt worden sind.

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