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Corona- und Öl-Turbulenzen: Dänische Aktien sinken

Corona- und Öl-Turbulenzen: Dänische Aktien sinken

Corona- und Öl-Turbulenzen: Dänische Aktien sinken

Ritzau/kj
Kopenhagen
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Der Coronavirus und die Verhandlungen um Öl machen der dänischen Börse zu schaffen. Foto: Jens Nørgaard Larsen/Ritzau Scanpix

Zu Handelsbeginn fiel der führende Aktienindex in Dänemark am Montag um mehr als sechs Prozent.

Am Montagmorgen begann der Handelstag an der dänischen Börse mit einem Sturzflug. Der C25-Index fiel seit Handelsbeginn um über sechs Prozent. Der Index hatte seit 2016 keinen Tagesrückgang von mehr als 3,8 Prozent verzeichnet.

In der ersten Handelsstunde hatte sich der Markt jedoch erholt, gegen 10 Uhr fiel der Index nur noch um knapp vier Prozent. Die Unternehmen des Index haben einen Marktwert von mehr als 80 Milliarden Kronen verloren.

Das Wochenende mit neuen Coronafällen in den USA sowie umfangreicheren Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung in Italien macht dem Aktienmarkt zu schaffen. Gleichzeitig ist der Ölpreis gesunken, nachdem die Verhandlungen zwischen den Ölförderländern festgefahren waren.

Auch andere Aktienmärkte betroffen

Diese Mischung brachte die Aktienmärkte in mehreren europäischen Ländern am Montag zum Fallen.

In Norwegen, wo insbesondere der sinkende Ölpreis eine Rolle spielt, wurde der Referenzindex mit einem Rückgang von über zehn Prozent eröffnet. In Schweden begann der Handel mit einem Rückgang von fast sieben Prozent. Auch in Deutschland und Frankreich sind die Leitindizes stark zurückgegangen.

Die Turbulenzen auf den Ölmärkten sind auch in Dänemark zu beobachten. Maersk Drilling, das Unternehmen, das Bohranlagen und Bohrschiffe an die Ölindustrie vermietet, ist seit Handelsbeginn am Montag um mehr als 20 Prozent gesunken.

Im C25-Index verlor das Unternehmen FLSmidth, das insbesondere in der Bergbau- und Zementindustrie tätig ist, und die Danske Bank an Wert. Die Aktien beider Unternehmen sind um mindestens sieben Prozent gesunken.

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