Politik

Zwischen Freude und Ermahnung

Zwischen Freude und Ermahnung

Zwischen Freude und Ermahnung

Dänemark
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Mette Frederiksen ist sich mit den drei Unterstützerparteien des roten Blocks einig geworden und kann nun eine Regierung bilden. Interessenorganisationen loben und mahnen. Foto: Mads Claus Rasmussen / Ritzau Scanpix

Nachdem sich in der Nacht die Parteien des roten Blocks auf eine Minderheitenregierung der Sozialdemokraten verständigt haben, fehlt es nicht an Kommentaren zu dieser Einigung. Nachfolgend eine Auswahl an Reaktionen von Interessenorganisationen:

Stephanie Lose (Venstre), Vorsitzende des Verbandes dänischer Regionen (Danske Regioner): „Wir freuen uns darüber, dass die Regierung laut ihrer Erklärung mehr in das Gesundheitswesen investieren und mehr Personal anstellen will.“

Lizette Risgaard, Vorsitzende des Dachverbandes der Gewerkschaften (Fagbevægelsens Hovedorganisation): „Wir blicken nach vorn und freuen uns auf eine sozialdemokratische Regierung, die eine Mehrheit für eine Frühverrentung findet.“

Kim Graugaard, geschäftsführender Direktor von Dansk Industri: „Aus Unternehmersicht unterstützen wir die hohen Klimaambitionen der Regierung und der Parteien. Wir sehen es positiv, dass die Parteien sich darauf geeinigt haben, mehr in die Ausbildung zu investieren. Das ist für die Unternehmen und für Dänemark entscheidend.“

Martin Merrild, Vorsitzender des Landwirtschaftsverbandes Landbrug & Fødevarer: „Wir freuen uns darauf, mit der Regierung darüber zu diskutieren, wie die Lebensmittelbranche dazu beitragen kann, Dänemarks klimatischen Fingerabdruck zu verringern. Es ist entscheidend, dass die Betriebe selbst dazu beitragen, Lösungen zu finden.“

Lars Storr-Hansen, Direktor Dansk Byggeri: „Die Parteien, die hinter der Übereinkunft stehen, haben nur wenige Ideen, wo das Geld für die vielen Initiativen herkommen soll. Hier liegt eine große Herausforderung, wenn die Balance zwischen den öffentlichen Finanzen und dem wirtschaftlichen Spielraum verbessert werden soll.“

Mads Flarup Christensen, Generalsekretär von Greenpeace Norden: Die Regierung und die drei Stützparteien verdienen ein großes Lob für ihr Ziel, im Jahr 2030 die Treibhausgas-Emissionen um 70 Prozent zu reduzieren, damit Dänemark seinen Beitrag leisten kann, den Planeten in einem besseren Gleichgewicht an die kommende Generation zu übergeben.“

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