Corona-Maßnahmen

Zwei wöchentliche Tests bei Öffnung

Zwei wöchentliche Tests bei Öffnung

Zwei wöchentliche Tests bei Öffnung

Ritzau/wt
Kopenhagen
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Die neuen Schnelltests sollen deutlich angenehmer sein - aber sind sie auch zuverlässig? Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Die Kommunen sollen sich darauf vorbereiten, zweimal in der Woche an den Schulen zu testen. Innerhalb kurzer Zeit sollen mehr Schüler wieder die Volksschulen besuchen.

Die Kommunen sollen sich darauf vorbereiten, Personal und Schüler an den Volksschulen zweimal pro Woche zu testen.

Das hat die Regierung am Montag auf einer Sitzung mit den Bürgermeistern besprochen.

Die geltenden Corona-Maßnahmen laufen am kommenden Sonntag aus. Am Mittwoch will die Regierung bekannt geben, welche Restriktionen verlängert und welche abgeschafft werden.

Bislang dürfen nur die Schüler des 0. bis 4. Jahrgangs am Präsenzunterricht teilnehmen. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass ab Montag mehr Schüler wieder in die Schulen dürfen.

„Es deutet sich eine stufenweise Öffnung der Volksschulen ab dem 1. März an. Es gab jedoch noch keine konkrete Aussage dazu. Diese will die Regierung am Mittwoch machen. Die Regierung hat nämlich erst Montag die Berechnungen erhalten, die die Grundlage für die Öffnung bilden“, sagt der Bürgermeister von Guldborgsund John Brædder (Guldborgsundlisten) nach dem Onlinetreffen.

Kommunen tragen Verantwortung für Tests

Noch ist unklar, ob ab Montag sämtliche Schüler wieder in die Volksschule dürfen oder lediglich die Abschlussjahrgänge.

Fest steht jedoch, dass zweimal pro Woche an den Schulen getestet werden muss.

„Es wird in der Verantwortung der Kommunen liegen, an den Volksschulen zu testen, dies gilt auch für die privaten und freien Schulen“, sagt Ulrik Wilbek (V), Bürgermeister in Viborg.

Justizminister Nick Hækkerup (Soz.) bestätigt diese Information.

„Wir bauen auf der Regelung für den 0. bis 4. Jahrgang auf“, sagt er.

Größere Öffnung?

Auch deutet er an, dass es bei entsprechendem Testeinsatz zu einer weitgehenden Öffnung der Gesellschaft kommen kann. Dies wird jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt geschehen.

„Wir haben mit den Kommunen darüber gesprochen, eine Testkapazität aufzubauen, die so groß ist, dass man alles öffnen kann. Das wird zum jetzigen Zeitpunkt kaum geschehen, aber man soll darauf vorbereitet sein, wenn es gesundheitlich vertretbar ist zu öffnen“, erläuterte Hækkerup.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Soz.) hatte am Wochenende angekündigt, dass man regional differenziert öffnen wolle.

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