Wahlen 2017

Vier Kandidaten mussten durch Losentscheid gefunden werden

Vier Kandidaten mussten durch Losentscheid gefunden werden

Vier Kandidaten mussten durch Losentscheid gefunden werden

cvt/Ritzau
Kopenhagen
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Eea Vestergaard
Eea Vestergaard Foto: Kommune Koldng

In Varde, Kolding und Rudersdal haben Kandidaten für die Stadtratswahlen die selbe Anzahl von Stimmen gehabt. Das Losglück entschied letztlich über ihre politische Zukunft.

Bei der Kommunalwahl kann jede Stimme entscheiden. Acht Kandidaten der Kommunalwahl vom Dienstag können davon ein Lied singen – bei vier von ihnen dürfte es ein Klagelied sein. Denn sie durften trotz der erforderlichen Stimmenzahl nicht in den Stadtrat einziehen.

In Kolding hatten Eea Vestergaard und Simon Rømer von der Venstre-Liste beide 332 persönliche Stimmen auf sich vereint. Das Los, berichtet JydskeVestkysten, entschied, dass Vestergaard den 13. Platz im Stadtrat bekam. „Ich hätte mir das natürlich anders gewünscht“, sagt sie zu DR.

Auch in Farvskov gab es einen Losentscheid – ebenfalls bei Venstre. Inge G. Sørensen und Hanne Smedegaard hatten beide jeweils 280 Stimmen bekommen. Hanne Smedegaard hatte Losglück und darf im Stadtrat weiter machen.

In Rudersdal waren es zwei Kandidaten der Radikale Venstre, die auch nach mehreren Nachzählungen noch die gleiche Anzahl Stimmen hatten. Kristine Flarup Tofthøj hatte Glück – und ihr Parteifreund Jacob Netteberg muss draußen bleiben.

In Varde waren es die Sozialdemokraten Frederik Bak und Birger Filskov, zwischen denen das Los entscheiden musste. Letzterer hatte Glück.

Ob noch weitere Lose gezogen werden müssen, stand am späten Mittwochnachmittag noch nicht fest – mancherorts werden die Stimmen noch nachgezählt.

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