Taxidienste

Uber-Alternativen stehen schon bereit

Uber-Alternativen stehen schon bereit

Uber-Alternativen stehen schon bereit

Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Scanpix

Der Taxidienst Uber hat seine letzte Fahrt in Dänemark angeboten. Nachfolger stehen schon bereit, um in den Markt einzusteigen. Eine Gesetzeslücke könnte dabei helfen.

Der Taxidienst Uber hat seine letzte Fahrt in Dänemark angeboten. Nachfolger stehen schon bereit, um in den Markt einzusteigen. Eine Gesetzeslücke könnte dabei helfen.

Am Dienstag um 12 Uhr war Schluss für Uber. Die letzten Dänen nahmen den Fahrdienst in Anspruch, ehe sich dieser nun aus Dänemark zurückzieht. Doch obwohl Uber seine Aktivitäten hierzulande einstellt, können die Fahrer weiter auf Einnahmen hoffen. Denn hinter den Kulissen stehen schon eine Reihe anderer App-Anbieter bereit, um in den Taximarkt einzusteigen. Das zumindest sagt Nicolai Jørgensen, Vorsitzender des Verbandes für „deleøkonomi“. Er hat der App „Habil“ bei der Markteinführung geholfen.

„Bei Habil haben wir bereits 500 Fahrer, die sich angemeldet haben. Der Wunsch nach einer Alternative für Uber, mit der sich die Fahrer etwas dazuverdienen können, ist groß“, sagte Jørgensen zur Nachrichtenagentur Ritzau. Er gehe davon aus, dass die ersten Fahrten über Habil ab dem kommenden Wochenende gebucht werden können.

Habil selbst bezeichnet sich als Fracht-App, mit der die Kunden Gegenstände wie zum Beispiel Pakete oder Fahrräder von A nach B befördern lassen können. Durch eine Gesetzeslücke besteht allerdings auch die Möglichkeit, den Dienst für das Befördern von Personen zu nutzen. „Die Vorschriften besagen, dass wenn jemand einen Gegenstand transportieren lässt, auch immer die Möglichkeit besteht, sich mit diesem zusammen befördern zu lassen“, sagt Jørgensen.

Eine andere Uber-Alternative ist die App „Taxify“ aus Estland, eine internationale Taxiapp, die eine Mischung aus normalem Taxidienst und Mitfahrgelegenheit darstellt. Laut Nicolai Jørgensen sei aber noch unklar, ob das Programm in Dänemark angeboten werden wird, da das Unternehmen zunächst mehrere Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes abwarten möchte.

Mehr lesen