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Sparrunde: DR warnt vor weiteren Schließungen

Sparrunde: DR warnt vor weiteren Schließungen

Sparrunde: DR warnt vor weiteren Schließungen

jt
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Thomas Vilhelm/Ritzau Scanpix

Wenn die jüngste Medienvereinbarung von der neuen Regierung weitergeführt wird, dann muss der öffentlich-rechtliche TV- und Nachrichtensender Danmarks Radio mehrere Sender dichtmachen.

Mehrere TV- und Radiosender müssen das Handtuch werfen, wenn der Mutterkonzern und öffentlich-rechtliche Sender Danmarks Radio (DR) die geplante Sparrunde von 255 Millionen Kronen bis 2023 durchführen muss.

Das berichtet der Konzern bei der Präsentation der neuen Unternehmensstrategie bis 2025. Bislang habe DR Kürzungen von bis zu 420 Millionen Kronen durchgeführt. Diese werden ab dem Jahreswechsel in Kraft treten und von dort an schon zu weniger Radio- und TV-Sender führen. DR hofft nicht, dass diese Entwicklung weitergeht.

„Es ist meine Hoffnung, dass bei den kommenden Medienverhandlungen eine politische Mehrheit für eine Stärkung des Public Service in Dänemark ist und dass nicht weitere Kürzungen durchgeführt werden müssen”, erklärt DR-Direktorin Maria Rørbye Rønn in einer Pressemitteilung.

Es sei selbstverständlich, dass bei einer weiteren Kürzung von 255 Millionen Kronen das Unternehmen die Ziele neu einschätzen müsse. In der vorgelegten Unternehmensstrategie erklärt DR, dass man in der durchgeführten Sparrunde schon mehrere Chefs, Direktoren und Abteilungsleiter verabschieden musste.

Ab dem Jahreswechsel wird der Radiosender DR P7 Mix gestrichen. Zudem werden die TV-Sender DR K und DR2 zusammengelegt, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

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