Wahlen 2017

Sozialdemokratische Spitze in vier der fünf Regionen

Sozialdemokratische Spitze in vier der fünf Regionen

Sozialdemokratische Spitze in vier der fünf Regionen

ritzau/hee
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

In Region Seeland eroberte Heino Knudsen (Sozialdemokraten) die bisher von Venstre beherrschte Regionsspitze. Venstre nur noch in Süddänemark an der Spitze.

Die dänischen Regionen, die es erst seit der Kommunalreform gibt, wurden bereits seit 2013 von den Sozialdemokraten dominiert. Nachdem Heino Knudsen (Sozialdemokraten) anstelle des Venstre-Politikers Jens Stenbæk an die Spitze der Region Seeland gerückt ist, stehen vier der fünf Regionen unter sozialdemokratischer Führung. Stenbæk hatte nicht wieder kandidiert.

Jacob Jensen schaffte es als Venstre-Spitzenkandidat, der bisher Finanzsprecher von Venstre im Folketing ist, nicht in den Stuhl des Regionsvorsitzenden. Als Vorsitzender der Regionen und Gegenpart des Finanzministers bei den Verhandlungen über die finanziellen Zuweisungen des Staates an die insbesondere im Gesundheitswesen zuständigen Gebietskörperschaften fungierte der sozialdemokratische Regionsvorsitzende in Mitteljütland, Bent Hansen.

Dessen Nachfolge tritt als Regionschef Parteigenosse Anders Kühnau an. In der Region Nordjütland baute Ulla Astmann die Führung der Sozialdemokraten aus. Dort stieg die Zahl der Mandate der Sozialdemokraten um zwei auf 18. Sie kann sich außerdem auf die Mandate von Radikalen, Einheitsiste, SF und Venstre stützen. In der Region Hauptstadt regiert weiter Sophie Hæstorp Andersen. Sie behauptete die bisher 13 Mandate der Sozialdemokraten.

Nur in der Region Süddänemark hat weiterhin ein Venstre-Politker das Amt des Regionsratsvorsitzenden.

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