Politik

Regionen und Regierung einigen sich auf Finanzabsprache

Regionen und Regierung einigen sich auf Finanzabsprache

Regionen und Regierung einigen sich auf Finanzabsprache

dodo/Ritzau
Kopenahagen
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Stephanie Lose und Nicolai Wammen präsentierten das Ergebnis der Verhandlungen. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Knapp 1,2 Milliarden Kronen bekommen die Regionen im kommenden Jahr für den Betrieb der Krankenhäuser. Aus ihrer Sicht deutlich zu wenig.

Nach harten Verhandlungen haben sich die Regierung und die Regionen auf eine Finanzabsprache für das kommende Jahr geeinigt. Das Abkommen sichert den Regionen, die die Krankenhäuser des Landes betreiben, etwas mehr Geld.

Finanzminister Nicolai Wammen (Sozialdemokraten) ist zufrieden mit dem Ergebnis.

„Es ist ein erheblicher Schub, den wir hier leisten, aber es wird weiterhin Diskussionen über die Priorisierung geben. Allerdings können wir mit dieser Vereinbarung unser Gesundheitssystem weiterentwickeln und demografische Herausforderungen abdecken“, so der Minister bei der Präsentation am Mittwoch.

Dabei wies er darauf hin, dass die Regionen weiterhin einer Effektivierungsforderung unterliegen, sodass mehr Geld eingespart wird.

Insgesamt einigten sich beide Seiten in der Absprache auf eine Summe von 1,185 Milliarden Kronen für den Betrieb der Krankenhäuser.

Regionen wollen mehr

Aus Sicht der Regionen ist dies allerdings nicht genug, um steigende Medikamentenpreise, den Bedarf an neuen Technologien und die Erwartung einer ständig verbesserten Gesundheitsversorgung zu decken.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir im Alltag ein Gesundheitssystem erleben, dass durch immer mehr Ältere Menschen zunehmend unter Druck gesetzt wird. Die Verhandlungen waren schwierig, und mit der jetzt erzielten Einigung werden wir einen erheblichen Schub bekommen, um einige der vor uns liegenden Herausforderungen bewältigen zu können, während wir gleichzeitig in den Regionen daran arbeiten, schärfere Prioritäten zu setzen.“, so die Vorsitzende des Regionalverbandes Danske Regioner.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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