Süddänemark

Region setzt auf die Jugend – und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Region setzt auf die Jugend – und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Region setzt auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Vejle/Apenrade
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Stephanie Lose (Venstre) ist froh, dass der Strategieplan nach vielen Debatten, Treffen und Sitzungen nun verabschiedet wurde. (Archivfoto) Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Der Rat der Region Süddänemark hat am Montag die Strategie für die kommenden Jahre beschlossen. Als Grundlage dienen die Ziele der Vereinten Nationen.

Das „Süddänemark der Zukunft“ ist am Montag vom 41-köpfigen Rat der Region Süddänemark auf den Weg gebracht worden. Die Abgeordneten, teils im Ratssaal in Vejle, teils per Video von zu Hause oder aus Parteibüros zugeschaltet, votierten einstimmig dafür, die Strategie 2020 bis 2023 an die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) zu koppeln.

Auch die grenzüberschreitende Dimension ist in dem Papier verankert – und die Jugend soll gefördert und dazu animiert werden, Süddänemark nicht zu verlassen oder herzukommen.

Lose froh über Ausbildungs-Ziele

„Ich freue mich, dass wir von Anfang an darauf gesetzt haben, die vielen Zusammenarbeitspartner in der Region und die Jugendlichen in die Strategiearbeit einzubeziehen. Die gute Zusammenarbeit ist unter anderem dann wichtig, wenn wir sicherstellen wollen, dass die Süddänen sich in der gesamten Region ausbilden können, wenn wir den Klimaeinsatz anziehen wollen und auch, wenn wir die Nachwirkungen der Corona-Situation hantieren wollen“, so die Regionsrats-Vorsitzende Stephanie Lose (Venstre).

Das Grundlagenpapier enthält neben den übergeordneten Zielen Klima und Ausbildung auch mehrere „Teilstrategien“ in denen genauer erörtert wird, wie die übergeordneten Ziele erreicht werden sollen.

Das Geld für die Umsetzung ist zum Teil bereits abgesetzt worden.

DF-Politiker hebt grenzüberschreitenden Aspekt hervor

Søren Rasmussen von der Dänischen Volkspartei (DF), Vorsitzender des Ausschusses für Regionale Entwicklung: „Mit den UN-Entwicklungszielen als Rahmen der Strategie bekommen wir einen gemeinsamen Rahmenplan und eine gemeinsame Richtung für die Zusammenarbeit über die unterschiedlichen Zusammenarbeitspartner hinweg. Somit bauen wir ja auch weiter auf die starken Partnerschaften, die es in Süddänemark traditionell gibt. Auch, wenn es um die Zusammenarbeit über die dänisch-deutsche Grenze hinweg geht, die einen wichtigen Platz in alles Bereichen der Strategie einnimmt.“

Unter dem Punkt „dänisch-deutsche Zusammenarbeit“ ist in der Strategie besonders die Nähe zum „großen Wachstumszentrum Hamburg“ aufgeführt, es wird auch auf Möglichkeiten in den Bereichen Ausbildung und Forschung verwiesen. Aber auch die grenznahe Zusammenarbeit, zum Beispiel durch die Pendlerberatung, findet Erwähnung – ebenso wie eine grenzüberschreitende Kulturarbeit und das „Entfernen von Barrieren in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und das Fördern der Mobilität über die Grenze hinweg.“

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