Politik

Regierungsverhandlungen: Klima- und Umweltschutz sind Themen

Regierungsverhandlungen: Klima- und Umweltschutz sind Themen

Regierungsverhandlungen: Klima- und Umweltschutz sind Themen

Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Die königliche Untersucherin Mette Frederiksen verhandelt auch am Sonntag weiter. Foto: Thomas Sjørup / Ritzau Scanpix

Beim Klima- und Umweltschutz konnten die Parteien im Wahlkampf bei den Wählern punkten. Nun versuchen die Parteien des roten Blocks, ihre unterschiedlichen Vorstellungen unter einen Hut zu bringen.

In den Regierungsverhandlungen stehen am Sonntag die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie Energie auf der Tagesordnung – Themen, die den Wählern im Wahlkampf sehr wichtig waren. Verhandlungsführerin Mette Frederiksen, Vorsitzende der Sozialdemokraten, spricht im Laufe des Tages mit den Parteispitzen der Radikalen, der Einheitsliste und der Sozialistischen Volkspartei. Die möglichen Unterstützerparteien der Sozialdemokraten fordern eine Reduzierung der Treibhausgasproduktion um 70 Prozent im Jahr 2030. Die Sozialdemokraten wollen 60 Prozent.

„Wir müssen der Welt zeigen, dass wir die grünste Nation werden können, ohne dass die Ungleichheit im Lande steigt, und ich glaube, wir können das“, so Frederiksen.

Laut der Nachrichtenagentur Ritzau streben die Radikalen eine CO2-Steuer für Flugzeuge an.

Die Zeitung „Politiken“ berichtet am Sonntag, dass sich die drei möglichen Unterstützerparteien der Sozialdemokraten für eine Verkehrsabgabe einsetzen. Die grüne Umstellung des Personenverkehrs dürfe nicht zulasten der Staatskasse gehen, so Pernille Skipper, politische Sprecherin der Einheitsliste. Diese wird bis jetzt auch mit den Abgaben gefüllt, die Fahrer von Autos mit Verbrennungsmotoren zahlen. Die Einheitsliste schlägt vor, dass die Fahrt mit einem Auto in der Stadt 1,25 Kronen pro Kilometer kosten soll, 50 Öre pro Kilometer auf Autobahnen und 10 Öre auf Landstraßen. Die Sozialdemokraten sind weiterhin skeptisch.

Laut Nachrichtenagentur Ritzau ist vielen Parteien im Folketing klar, dass die Verkehrsbesteuerung in Zukunft neu strukturiert werden muss, nur ist unklar, wie dies geschehen soll.

Mehr lesen