Bildung

Regierung will Zuschüsse an Gymnasien reformieren

Regierung will Zuschüsse an Gymnasien reformieren

Regierung will Zuschüsse an Gymnasien reformieren

jt
Kopenhagen
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Foto: dpa (Symbolfoto)

„Zu einseitig“ werden die Gymnasien Dänemarks derzeit bezuschusst. Die Innovationsministerin will das ändern.

Die Finanzen der Gymnasien in Dänemark stehen abermals auf Christiansborg zur Debatte. Der Regierung zufolge sollen die Zuschüsse an die Gymnasien nicht wie üblich pro Schüler berechnet werden, sondern danach, wie viele nach dem Abschluss studieren oder einen Job haben. Das meint Innovationsministerin Sophie Løhde (Venstre) laut Nachrichtensender DR.

Derzeit werden ihr zufolge die Gymnasien „zu einseitig“ finanziert und man fokussiere lediglich darauf, wie viele Schüler durch das System kommen, statt zu untersuchen, wie viele eigentlich auch etwas dabei gelernt haben. „Meiner Meinung nach ist es ein Problem, dass wir heute die Gymnasien danach belohnen, wie beliebt sie sind und weniger danach, wie gut sie eigentlich unsere Jugend weiterbilden und ihnen eine Universitätsausbildung oder einen Job ermöglichen“, so Løhde zu DR.

In Ihrem Vorschlag bezieht sie sich jedoch nicht darauf, wie groß der Anteil eines solchen Zuschusses werden wird. Das müsse das Parlament verhandeln und entscheiden.

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