Coronavirus

Regierung will am Mittwoch Öffnungsplan vorstellen

Regierung will am Mittwoch Öffnungsplan vorstellen

Regierung will am Mittwoch Öffnungsplan vorstellen

Ritzau/kj
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Soz.) sagt, die Regierung „will die Gesellschaft nicht länger als nötig geschlossen halten“. Foto: Emil Helms/Ritzau Scanpix

Die Regierung will rechtzeitig bekannt geben, ob die Beschränkungen gelockert werden können, teilt das Gesundheitsministerium mit.

Am Mittwoch, dem 24. Februar, wird die Regierung bekannt geben, ob und welche Beschränkungen gelockert werden können. Dies wird vom Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung angegeben.

Die Verkündung am 24. Februar soll sicherstellen, dass die Gesellschaft „rechtzeitig“ darüber informiert wird, welche Teile der Gesellschaft geöffnet werden können oder welche Beschränkungen am 28. Februar verlängert werden, wenn die derzeitigen Maßnahmen auslaufen.

Empfehlungen und Berechnungen von Experten

Am Montag wird die Regierung von einer Arbeitsgruppe, zu der auch die Gesundheitsbehörden gehören, und die das Auslaufen und die Fortsetzung von Beschränkungen empfehlen, professionelle Ratschläge erhalten.

Die Parteien im Folketing erhalten auch Berechnungen, an denen die Expertengruppe für mathematische Modellierung derzeit arbeitet.

Derzeit werden Szenarien für Abschlussjahrgänge von Volks- und Nachschulen, Ausbildungsklassen, Erwachsenenbildung sowie für Einkaufszentren, Kulturinstitutionen im Freien sowie Sport- und Vereinseinrichtungen im Freien berechnet.

Szenarien mit Parteiführung besprechen

Der Gesundheitsminister und der Justizminister werden am Dienstag, die Berechnungen mit den Parteiführungen im Folketing besprechen.

Am Mittwoch will die Regierung mitteilen, was geöffnet werden kann und welche Maßnahmen verlängert werden müssen, heißt es in der Ankündigung.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Soz.) erklärt: „Die Regierung will die Gesellschaft nicht länger als nötig geschlossen halten.“

„Der Plan für die Wiederöffnung basiert auf der Tatsache, dass er aus Sicht der Angehörigen der Gesundheitsberufe natürlich solide sein muss, wenn wir die Beschränkungen lockern. Gleichzeitig muss die Wiederöffnung mit größtmöglicher Vorhersehbarkeit über das Tempo erfolgen, mit dem verschiedene Teile der Gesellschaft wiedereröffnet werden“, heißt es in der Mitteilung.

Es soll ein langfristiger Plan entstehen

Nach dem 24. Februar wollen die Parteien des Folketings Gespräche über die Ausarbeitung eines Gesamtplans für das Auslaufen von Beschränkungen in den nächsten Monaten führen.

Eine mögliche Wiederöffnung basiert unter anderem auf Ratschlägen der Arbeitsgruppe und der Expertengruppe.

Die Expertengruppe für mathematische Modellierung ist dem Statens Serum Institut angeschlossen. Es geht um mögliche Szenarien für ein Auslaufen von Beschränkungen.

Die Arbeitsgruppe besteht unter anderem aus den Gesundheitsbehörden. Unter anderem kann sie auf der Grundlage von Berechnungen der Expertengruppe der Regierung eine Empfehlung aussprechen, welche Einschränkungen die Gruppe aus gesundheitlicher Sicht für gerechtfertigt hält, um zu lockern.

Wunsch nach Öffnung

In jüngster Zeit wünschten sich zahlreiche parlamentarische Parteien eine teilweise Wiederöffnung, und die Regierung wurde dafür kritisiert, dass sie keinen Wiederöffnungsplan hatte.

Zum Beispiel haben die Sozialistische Volkspartei und Venstre erklärt, dass sie sich am 1. März eine Öffnung für ältere Schüler und Teile des Einzelhandels wünschen.

Am Sonnabendmorgen forderten die Radikalen einen offeneren Ansatz der Regierung.

„Ich denke, es besteht Bedarf an mehr Klarheit und weniger düsteren Ankündigungen. Wir brauchen ein wenig realistischen Optimismus“, sagte die Vorsitzende der Radikalen, Sofie Carsten Nielsen.

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