Landwirtschaft

Mogens Jensen erweitert die Antragssrunde für Feuchtgebiete

Mogens Jensen erweitert die Antragssrunde für Feuchtgebiete

Mogens Jensen erweitert die Antragssrunde für Feuchtgebiete

Kopenhagen
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Der Lebensmittelminister Mogens Jensen (Soz.) hat die Frist, Anträge auf den Bau kleinerer Feuchtgebiete zu stellen, verlängert. Foto: Niels Christian Vilmann/Ritzau Scanpix

Landwirte und Berater haben jetzt mehr Zeit, um herauszufinden, wo in Dänemark weitere Miniatur-Feuchtgebiete entstehen können.

Seit Dienstag können Landwirte und Landbesitzer in ganz Dänemark Zuschüsse beantragen, um ein kleines Feuchtgebiet (minivådområder) zu errichten und damit der Umwelt zu helfen. In diesem Jahr bleibt zusätzliche Zeit, um den Antrag bei der dänischen Landwirtschaftsbehörde einzureichen. Lebensmittelminister Mogens Jensen hat beschlossen, die Antragsrunde um mehr als drei Monate zu verlängern.

„Wir brauchen so viele Mini-Feuchtgebiete wie möglich, die der Umwelt helfen können, indem sie Stickstoff sammeln. Wir bitten Landwirte und Berater, für mehr lokale Koordination zu sorgen. Deshalb habe ich beschlossen, ihnen mehr als drei Monate Zeit zu geben, um die Anträge einzureichen“, sagt Lebensmittelminister Mogens Jensen.

Feuchtgebiet als natürliche Kläranlage

Ein kleines Feuchtgebiet hilft der Umwelt, indem es das Abwasser von den Feldern rund um das Gebiet von Stickstoff befreit. Das Mini-Feuchtgebiet ist eine Art natürliche Kläranlage, in der Mikroorganismen die Stickstoffkonzentration im Abwasser reduzieren, bevor es ins Grundwasser sickert.

Die Verlängerung der Antragsrunde erfolgte, nachdem die Landwirtschaftsbehörde Anfang Februar Berater, Kommunen und Landwirte aufgefordert hatte, die Platzierung von Mini-Feuchtgebieten zu koordinieren. Dies lag daran, dass die potenzielle Karte, die die Grundlage für die Antragsrunde und die anschließende Fallbearbeitung bildet, nicht die kleinen Seitenbereiche der Autäler beinhaltete.

338 Anträge im vergangenen Jahr

Es ist das dritte Mal, dass Landwirte und Berater Zuschüsse für die Einrichtung eines Mini-Feuchtgebiets beantragen können. Im Jahr 2019 beantragten 338 Landwirte den Bau eines Mini-Feuchtgebiets.

„Ich hoffe, dass es viele Anträge auf Zuschüsse zur Einrichtung von Mini-Feuchtgebieten geben wird. Es ist eine großartige Gelegenheit für die Landwirtschaft, zu zeigen, dass sie bei unserer Mission zur Reduzierung der Stickstoffemissionen dabei ist“, sagt Mogens Jensen.

In diesem Jahr ist die Bewerbungsrunde vom 28. Februar bis 11. August geöffnet. Insgesamt gibt es für diesen Bereich 115 Millionen Kronen im Jahr 2020 zur Verfügung stehen.

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