Bildung

Minister wollen Sexualunterricht in den Volksschulen verbessern

jt/ritzau
Kopenhagen
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Eva Kjer Hansen (Venstre) Foto: Jens Dresling/Ritzau Scanpix

Die Schüler der dänischen Volksschulen lernen nicht genug im Sexualunterricht, meinen zwei Minister.

Der Sexualunterricht in den Schulen lässt zu wünschen übrig. Das meinen die Unterrichtsministerin Merete Riisager (Liberale Allianz) und die Gleichstellungsministerin Eva Kjer Hansen (Venstre), die nun den Unterricht verbessern wollen, berichtet die Nachrichtenagentur RItzau.

„Die Geschichte mit der Blume und der Biene kennen die Schüler. Und sie wissen auch, wie man ein Kondom auf einen Besenstiel ausrollt. Sie brauchen aber insbesondere das Gespür, wo die Grenzen des jeweiligen Anderen überschritten werden“, so Kjer zu DR.

Am Freitag hatte das Unterrichtsministerium eine Analyse veröffentlicht, die zeigte, dass die Lehrer sich für den Sexualunterricht gewappnet fühlen. Darüber hinaus meinten die Hälfte der Siebtklässler, dass sie zu wenig über Sex und Sexualität lernen.

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