Flucht und Einwanderung

Minister: 20 Millionen Kronen Soforthilfe für Syrien

Minister: 20 Millionen Kronen Soforthilfe für Syrien

Minister: 20 Millionen Kronen Soforthilfe für Syrien

jt
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Entwicklungsminister Rasmus Prehn (Sozialdemokraten) Foto: Niels Christian Vilmann/Ritzau Scanpix

Für humanitäre Hilfe in Syrien hat der dänische Entwicklungsminister 20 Millionen Kronen mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt.

Seit den Luftangriffen der Türkei am Mittwoch im nordöstlichen Syrien ist der Bedarf an humanitärer Hilfe deutlich gestiegen. Das erklärt der dänische Entwicklungsminister Rasmus Prehn (Sozialdemokraten), der eine Soforthilfe von 20 Millionen Kronen bereitgestellt hat, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

„Ich habe soeben mit dem Chef für humanitäre Einsätze der UN gesprochen. Er hat mir erklärt, dass die Lage in Syrien äußerst problematisch ist“, so Prehn. Ihm zufolge wohnen drei Millionen Menschen in den von den Bomben angegriffenen betroffenen Gebieten. 1,3 Millionen Menschen bräuchten dringend Hilfe. Die Wasserversorgung sei zudem zusammengebrochen.

Die 20 Millionen Kronen vom dänischen Staat werden an das Rote Kreuz übergeben. „Sie sind vor Ort und wissen, wo das Geld am nötigsten gebraucht wird“, so der Minister. Er ist sich sicher, dass das Geld vielen Menschen helfen kann.

„Die 20 Millionen können den Betroffenen unter die Arme greifen. Ich bin mir aber sicher, dass noch viel mehr Geld benötigt wird. Deshalb müssen auch weitere Länder spenden“, unterstreicht er.

Mehr lesen

VOICES – MINDERHEITEN WELTWEIT

Jan Diedrichsen
Jan Diedrichsen
„Sudan am Rande einer Hungersnot“

Ukraine-Krieg

Ecco bricht Schweigen zum Schutz der Angestellten

Tondern/Bredebro Die Unternehmensführung des nordschleswigschen Schuhkonzerns Ecco verteidigt die eigenen Geschäftsaktivitäten in Russland nach zwei Jahren des Schweigens in einer Pressemitteilung. Dies geschieht, nachdem der Venstre-Politiker Jan E. Jørgensen Ecco-Mitarbeitende mit Kollaborateuren des Zweiten Weltkriegs verglich, und die Angestellten dazu aufforderte, zu kündigen oder anderweitig gegen die Firmenpolitik zu protestieren.