Folketingswahl

Mehr Nicht-Wähler

Ritzau/jrp
Kopenhagen
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Fünf Staatsministerkandidaten und Querelen im Folketing – dies könne die Wähler vergrauen, befürchtet eine Politikerin.

Setzt die derzeitige Unruhe im Folketing fort, kann das die dänischen Bürger davon abhalten, ihre Stimme an der Wahlurne abzugeben. Das zumindest befürchtet Mimi Jakobsen. Die frühere Sozialministerin und Vorsitzende der Zentrum-Demokraten glaubt, dass sich mehr und mehr Bürger durch die „politischen Spiele” der Folketingsparteien von der Politik abwenden, „weil es sich dabei eben nicht um Politik dreht”, wie Mimi Jakobsen glaubt.

Sie schließt sich mit ihrer Voraussicht für die Wahl, die spätestens im kommenden Jahr stattfinden muss, der Folketingsvorsitzenden Pia Kjærsgaard (Dänische Volkspartei) an, die ähnliches in einem Interview mit der Zeitung Berlingske voraussieht.

Grund für ihre Aussage ist unter anderem die Meldung von fünf Staatsministerkandidaten und den ultimativen Forderungen mehrerer kleinerer Parteien an die Parteivorsitzenden Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) und Lars Løkke Rasmussen (Venstre).

Die müssten erfüllt werden, wenn sie den Kampf um den Staatsministerposten unterstützen sollen, fordern die Parteien.

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