Politik

Lose: Bewahrt das vom Volk gewählte Gesundheitswesen

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Vejle
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Stephanie Lose
Stephanie Lose Foto: Region Syddanmark

Die Neujahrsansprache des dänischen Regierungschefs enthielt bezüglich der Zukunft der fünf Regionen keine neuen Informationen, meint Regionsratsvorsitzende Stephanie Lose.

„Das Bemerkenswerte an der Neujahrsansprache war, dass sie gesundheitspolitisch nichts Neues enthielt.“ Das erklärt die Vorsitzende der dänischen Regionen (Danske Regioner) und die Regionsratsvorsitzende der Region Süddänemark, Stephanie Lose (Venstre), zur Neujahrsansprache des dänischen Regierungschefs Lars Løkke Rasmussen (Venstre).

„Løkke hat das gesagt, was er schon unzählige Male seit der Eröffnung des Parlaments im Herbst 2018 erklärt hat. Währenddessen warten wir auf eine neue Gesundheitsreform, die schon mehrmals vertagt wurde“, so Lose zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Løkke erklärte, dass das Gesundheitswesen vor größeren Herausforderungen stehe. Unter anderem sei der Abstand zwischen Patient und Krankenhaus zu lang geworden.

Doch diese Herausforderungen werden am besten durch die Regionen gelöst. „Für mich ist es unverständlich, dass man möglicherweise deshalb die Regionen streicht. Im Gesundheitswesen werden viele Entscheidungen für die Bürger getroffen. Demnach ist es fair, wenn volksgewählte Politiker für diese Entscheidungen zuständig sind“, so Lose, die zugleich die Regierung dazu auffordert, die Regionen zu bewahren.

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