Umwelt und Natur

Klimaplan: Ministerien mit 20 Empfehlungen

jt
Kopenhagen
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Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Am Dienstag wurden Details aus einem Dokument, in dem sieben Ministerien 20 Initiativen zum kommenden Klimaplan der Regierung vorschlagen, bekannt. Die Regierung wird nach den Sommerferien dazu Stellung beziehen.

Mehr Umweltzonen, ein Verkaufsstopp von neuen Diesel- und Benzinautos und verschärfte Regeln beim Gebrauch von Gülle. Das sind einige der insgesamt 20 Klimaempfehlungen, die sieben dänische Ministerien der Regierung übermittelt haben. Das berichtet die Tageszeitung Politiken, die im Besitz des 61 Seiten langen Dokuments ist.

Darin steht unter anderem, dass es Kommunen erleichtert werden soll, Umweltzonen, die den Verkehr mit schweren Fahrzeugen in Städten mit über 25.000 Einwohnern eindämmen sollen, einzurichten. Vorgeschlagen wird auch, den Verkauf von neuen Benzin- oder Dieselautos ab 2035 zu verbieten.

„Vereinzelt nützen die Initiativen herzlich wenig. Doch wenn man das Gesamtpaket übernimmt, dann denke ich schon, dass man einen wirksamen Plan, der den Ausstoß von Treibhausgasen in Dänemark reduziert, zusammenschnüren kann”, erklärt der Wirtschaftsprofessor der Uni Kopenhagen und Vorsitzender des Klimarates der Regierung, Peter Birch Sørensen, zu Politiken.

Laut Finanzministerium wird sich die Regierung nach den Sommerferien näher mit den 20 Initiativen beschäftigen und dann entscheiden, welche in den Klimaplan integriert werden sollen.

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