Finanzen

Haushalt 2020: Ausländische Arbeitskraft ein Knackpunkt

Haushalt 2020: Ausländische Arbeitskraft ein Knackpunkt

Haushalt 2020: Ausländische Arbeitskraft ein Knackpunkt

jt
Kopenhagen
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Finanzminister Nicolai Wammen (Sozialdemokraten) Foto: Niels Christian Vilmann/Ritzau Scanpix

Die Regierung und ihre Unterstützerparteien haben am Dienstag die Haushaltsverhandlungen fortgesetzt. In den kommenden Tagen könnte eine Vereinbarung unterzeichnet werden, meint der Finanzminister.

Es ist Licht am Ende des Tunnels. Das erklärt die Vorsitzende der Volkssozialisten, Pia Olsen Dyhr, kurz bevor sie sich am Dienstag zusammen mit den übrigen Verhandlungspartnern an den Tisch setzt, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau. Die Regierung arbeitet derzeit an einer neuen Haushaltsvereinbarung. Diese soll zusammen mit den Unterstützerparteien, bestehend aus der Einheitsliste, den Radikalen und den Volkssozialisten, erzielt werden.

„Am Sonnabend ist mein Geburtstag. Eine rot-grüne Haushaltsvereinbarung vorher könnte ein hervorragendes Geburtstagsgeschenk werden“, so Dyhr. Entscheidend seien für ihre Partei die Wohlfahrt und die „grünen“ Ziele in der Klimapolitik, insbesondere die Einfuhr einer Mindestnorm in den Kinderbetreuungsstätten.

Bislang gebe es ihr zufolge aber noch einen besonderen Knackpunkt in den Verhandlungen. „Es ist kein Geheimnis, dass der Einsatz von ausländischer Arbeitskraft ein Thema ist, wo wir uns noch nicht einig sind“, so Dyhr.

Während die Radikalen mehr ausländische Arbeitskraft auf dem dänischen Arbeitsmarkt einsetzen möchten, zögern die Politiker der Einheitsliste. Der Finanzminister Nicolai Wammen (Sozialdemokraten) ist aber zuversichtlich, dass in den kommenden Tagen eine Vereinbarung unterzeichnet wird.

„Heute (am Dienstag, Red.) werden wir uns nicht einigen können. Aber in einer überschaubaren Zeit werden wir einen Haushalt präsentieren“, so Wammen zu Ritzau.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“