Flucht und Einwanderung

Flüchtlingsjobs: Støjberg stellt Job-Botschafter ein

Flüchtlingsjobs: Støjberg stellt Job-Botschafter ein

Flüchtlingsjobs: Støjberg stellt Job-Botschafter ein

Kopenhagen
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Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg (Venstre). Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

36 Kommunen in Dänemark bekommen vom Staat Geld, um Integrationsbotschafter zu beschäftigen. Diese sollen Flüchtlingen bei der Jobsuche helfen.

Damit mehr Flüchtlinge einen Job bekommen, sollen die Kommunen Dänemarks ihren Dialog mit lokalen und regionalen Unternehmen verbessern. Das meint die dänische Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg (Venstre). Die Regierung hat das Ziel, dass innerhalb von drei Jahren jeder zweite Flüchtling in Dänemark eine Arbeit hat, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

„Wenn man nach Dänemark kommt, dann soll man arbeiten und auf diese Weise aktiv seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Das gilt für Männer, Frauen und Jugendliche im Arbeitsalter“, erklärt die Ministerin in einer Pressemitteilung.

Die neuen Integrationsbotschafter sollen den Draht zwischen Jobcenter, Unternehmen und der Kommune aufrechterhalten. Mit der finanziellen Unterstützung ermöglicht der Staat den Kommunen, einen solchen Botschafter für einen Zeitraum von 3,5 Jahren zu beschäftigen.

In Nordschleswig werden die Kommunen Apenrade, Hadersleben und Sonderburg einen Integrationsbotschafter einstellen.

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