Handelsabkommen

EU-Mittel sollen dänischen Fischern helfen

EU-Mittel sollen dänischen Fischern helfen

EU-Mittel sollen dänischen Fischern helfen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Dänische Fischer hoffen auf Hilfsgelder von der EU. Foto: Christian Charisius/dpa

Das neue Abkommen zwischen der EU und Großbritannien sorgt bei den dänischen Fischern für Verluste von rund 200 Millionen Kronen. Der Fischereiminister will so viele EU-Hilfsgelder wie möglich nach Dänemark holen.

Das Handelsabkommen mit Großbritannien steht. Für die dänischen Fischer bedeutet es, dass sie aufgrund niedrigerer Fangquoten in britischen Gewässern Verluste von rund 200 Millionen Kronen machen werden, so die Schätzung von Fischereiminister Rasmus Prehn (Sozialdemokraten). Er versichert, dass sich die Regierung um EU-Mittel bemühen werde, um den Fischern zu helfen.

600 Millionen Euro (rund 4,5 Milliarden Kronen) hat die EU-Kommission bereitgestellt, um den Fischereinationen in der EU zu helfen.

Aus diesem Topf will Prehn für Dänemark so viel wie möglich herausholen.

„Es gibt einen Verteilungsschlüssel. Dänemark ist eines der Länder, die verhältnismäßig viel in britischen Gewässern fischen. Nach dieser Logik müssen wir auch zu denen gehören, die den größten Anteil bekommen“, so der Minister.

Wie viel von den rund 200 Millionen Kronen Verlust aus EU-Mitteln aufgefangen wird, stehe laut Minister allerdings noch nicht fest, ebenso wenig, wie das EU-Geld genau zwischen den dänischen Fischern aufgeteilt werden soll.

„Es ist der klare politische Wunsch, die bestmögliche Hilfe zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die dänische Fischerei das Ganze so schmerzlos wie möglich übersteht“, sagt Prehn.

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