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Engell: Parlamentswahl erst nach Ostern

Engell: Parlamentswahl erst nach Ostern

Engell: Parlamentswahl erst nach Ostern

jt
Kopenhagen
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Staatsminister Lars Løkke Rasmussen Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Drückt Løkke nicht innerhalb der kommenden 48 Stunden auf den Wahlknopf, dann wird es höchstwahrscheinlich erst nach Ostern eine Folketingswahl geben. Diese Einschätzung äußerte am Donnerstag ein politischer Kommentator.

Der Schreibtisch im Staatsministerium ist noch nicht geräumt. Noch fehlen die letzten Absprachen zur Gesundheit und Rente, die erst in der kommenden Woche verhandelt werden. Und weil ein Wahlkampf drei Wochen andauert, glaubt der politische Kommentator Hans Engell nicht, dass es in Dänemark eine Parlamentswahl vor Ostern geben wird.

„Wenn er nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden eine Wahl ausschreibt, dann sieht vieles danach aus, dass wir am 26. Mai, wo die EU-Wahlen anstehen, auch die Kandidaten für das dänische Parlament wählen“, so Engell zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Eine Wahl nach dem 26. Mai sei ihm zufolge unwahrscheinlich. Parteiangestellte seien zu dem Zeitpunkt müde und eine Wahl kostet rund 120 Millionen Kronen. „Es ist schwer, zwei Wahlen zwischen Ostern und den Sommerferien abzuhalten“, erklärt Engell.

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