UN-Generalversammlung

Dänemark hofft auf einen Platz im UN-Menschenrechtsrat

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Kopenhagen/New York
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Der UN-Menschrenrechtsrat im europäischen Hauptquartier in der Schweiz. Foto: dpa (Symbolfoto)

Dänemarks Außenminister Anders Samuelsen ist nach New York gereist, um an der UN-Generalversammlung teilzunehmen. Er hofft, dass sein Land in den Menschrechtsrat gewählt wird.

Ein verstärkter Einsatz für die Rechte der Frauen, Bekämpfung von Folter voranbringen und Rechte für Homo- und Transsexuelle. Das sind einige der Kernpunkte, die die dänische Regierung auf den Tisch bringen möchte, sollte das Land in den UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) gewählt werden.

Dies soll bei einer Wahl während der UN-Generalsversammlung in New York entschieden werden. Der dänische Außenminister Anders Samuelsen (Liberale Allianz) ist vor Ort und hofft, dass Dänemark erstmals einen Platz im Rat bekommt.

„Dänemark engagiert sich für die Verteidigung der liberalen Weltordnung, für die Einhaltung der Menschenrechte und insbesondere auch das Behüten der Rechte von Minderheiten. Deshalb ist es wichtig, dass ein Land wie Dänemark in den Rat gewählt wird”, so Samuelsen zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Die UNHRC wurde 2006 gegründet und ersetzte die damalige UN-Menschenrechtskommission. Dänemark kandidierte 2007 erfolglos für den Einzug in den Rat.

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