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83 „Neu-Dänen“ müssen um ihre Staatsbürgerschaft bangen

83 „Neu-Dänen“ müssen um ihre Staatsbürgerschaft bangen

83 „Neu-Dänen“ müssen um ihre Staatsbürgerschaft bangen

dodo
Kopenhagen
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Einige Dänen droht der Entzug ihres Passes. Foto: Mads Jensen/Ritzau Scanpix

21.000 seit 2014 ausgestellte Staatsbürgerschaften sind nachträglich überprüft worden. Bei 83 Personen wurde eine kriminelle Vergangenheit entdeckt.

83 Dänen, die ihre Staatsbürgerschaft erst in den vergangenen Jahren erhalten haben, könnten diese bald wieder los sein.

Das Ausländer- und Integrationsministerium hat 21.000 Personen, die die dänische Staatsbürgerschaft zwischen 2014 und heute erhalten haben, überprüft. 83 stehen nun unter Verdacht, den dänischen Pass zu Unrecht bekommen zu haben, weil sie zuvor andernorts kriminelle Handlungen begangenen haben sollen, die sie verschwiegen haben. Das berichtet die Zeitung „Politiken“.

Die betroffenen Personen sollen nun weiter überprüft werden. 18 Fälle wurden bereits an die Polizei übergeben, schreibt die Zeitung.

Der Grund für die nachträgliche Untersuchung der 21.000 „Neu-Dänen“ ist eine politische Absprache zwischen Venstre, den Konservativen, der Liberalen Allianz, den Sozialdemokraten und der Dänischen Volkspartei vom vergangenen Jahr. Im Zuge der Untersuchung wurden zusätzliche Informationen über die Personen von anderen Behörden eingeholt.

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