Energie

Trump schickt seinen Klimaratgeber nach Esbjerg

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Esbjerg
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US-Klimaratgeber Vincent DeVito (l.) mit Klimaminister Lars Christian Lilleholt (Venstre). Foto: Scanpix

Die Amerikaner sind daran interessiert, wie man grüne Energie in Arbeitsplätzen umwandeln kann. US-Präsident Trumps Klimaratgeber informierte sich in Esbjerg über die vielen Möglichkeiten.

Sollten die Amerikaner sich für eine grünere Klimaumstellung entscheiden, dann könnten einige der Ideen für die Umsetzung aus Esbjerg stammen.

Am Mittwoch hat der US-Präsident Donald Trump seinen Klimaratgeber Vincent DeVito nach Esbjerg geschickt um zu sehen, wie die grüne Umstellung für Arbeitsplätze sorgen und die Wirtschaft ankurbeln kann, berichtet der Nachrichtensender DR Syd.

„Er (DeVito red.) war sehr beeindruckt. Ich habe ihm die Geschichte Esbjerg von einer Fischereistadt zum weltweit führenden Hafen für die Umstellung auf Windenergie erzählt“, sagt Esbjergs Bürgermeister Jan Frost Rasmussen.

Die grüne Umstellung ist jedoch keine Haupt-Priorität des US-Präsidenten. Er hat das Pariser-Klimaabkommen abgewiesen und am vergangenen Dienstag unterzeichnete er ein Dekret, das zentrale Klima-Vereinbarungen seines Vorgängers Barack Obama zurückkurbelt – zum Vorteil der Kohleindustrie in den USA. Doch zugleich soll auch der Bewerbungsvorgang für die Entwicklung von Meereswindparks flexibler gestaltet werden.

Wichtig für dänische Unternehmen

Diese Änderung kann sehr wichtig für dänische Unternehmen werden. In Esbjerg nutzten die lokalen Betriebe und der Bürgermeister ihre Chance, um den amerikanischen Klimaratgeber von der grünen Umstellung zu überzeugen. „Er wollte gerne näheres über unsere Erfahrungen wissen und was diese für die Stadt bedeutet haben. Insbesondere wollte er wissen, ob Arbeitsplätze durch die grüne Umstellung geschaffen wurden“, so der Bürgermeister zu DR.

Darüber hinaus traf Vincent DeVito den dänischen Energie- Versorgungs- und Klimaminister Lars Christian Lilleholt (Venstre) und besuchte unter anderem dänische Energieunternehmen wie Vestas oder Ørsted.

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