Bericht vorgelegt

Løkkes „Roboter-Rat“ setzt Arbeit fort

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: Tobias Schwarz/Ritzau Scanpix/AFP

Der 2017 gegründete Disruptionsrat hat einen Bericht abgegeben, wie sich dänische Unternehmen auf die technischen Neuerungen in Zukunft vorbereiten können. Doch mit der Abgabe der Ergebnisse soll die Arbeit des Rates noch nicht beendet sein.

Nach stundenlangen Diskussionen, Analysen und unzähligen Vorschlägen, wie dänische Unternehmen sich am besten für den zukünftigen Arbeitsmarkt rüsten können, hat der sogenannte Disruptionsrat am Donnerstag seinen Bericht vorgelegt.

Der Rat hatte seit 2017 die Möglichkeiten diskutiert, die neue Technologien künftig mit sich bringen. Darunter vor allem der Nutzen von Robotern.

Regierungschef Lars Løkke Rasmussen (Venstre) war während der Beratungen Vorsitzender des Gremiums. Die Regierung will nun, dass die Arbeit des Disruptionsrates, dem unter anderem auch Vertreter von Gewerkschaften und des dänischen Arbeitgeberverbandes angehören, mit dem Bericht noch nicht beendet ist.

Arbeit geht weiter

Die Arbeit soll weitergehen und ein Treffen pro Jahr stattfinden, so Løkke nach dem insgesamt neunten Treffen des Rates.

„Wir werden dafür kämpfen, dass Dänemark weiter eine reiche Gesellschaft bleibt und alle daran teilhaben werden“, so der Regierungschef zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Der Direktor der dänischen Handelskammer Dansk Erhverv, der frühere Minister Brian Mikkelsen, glaubt, dass die dänischen Unternehmen für die zukünftige, digitale Umstellung gut gerüstet sind. „Wir in Dänemark sind stark. Wir haben fleißige und innovative Unternehmen“, so Mikkelsen.

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