Haushalt 2019

Kaufleute wenig begeistert

jt
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Grenzhandel
Foto: Karin Riggelsen

Der Verband der dänischen Kaufleute freut sich, dass etwas gegen die Wein- und Bierabgaben unternommen wird. Es sei jedoch nur symbolisch.

Einen Tropfen auf den heißen Stein: So bezeichnet der Verband der dänischen Kaufleute (De samvirkende Købmænd) die Vereinbarung der Regierung und der Dänischen Volkspartei zur Senkung der Steuer auf Wein und Bier. Die Abgabensenkung sei einfach zu niedrig, so der Verband gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau.

„Wir wollen uns ja nicht unzufrieden stellen. Doch diese Vereinbarung wird nur einen kleinen Einfluss auf den Grenzhandel haben“, erklärt Verbands-Vize, Claus Bøgelund Nielsen. Bei einer Umsetzung der Abgabensenkung würde eine Flasche Wein in Dänemark rund 15 Øre günstiger werden, so eine Berechnung des Verbandes.

„Das spielt rein psychologisch eine Rolle. Wir sind natürlich für Abgabensenkungen, statt diese zu erhöhen, also ist der Haushalt für 2019 ein Schritt in die richtige Richtung für uns“, so Nielsen.

Die kommende Haushaltsvereinbarung sieht vor, dass die Abgaben für Wein insgesamt mit 25 Millionen Kronen herabgesetzt werden. Die Abgaben auf Bier werden mit 70 Millionen Kronen gesenkt. Dieser Betrag steigt bis 2022 kontinuierlich auf 85 Millionen Kronen, so Ritzau.

Mehr lesen

Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Schöne Zahlen“