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Coronavirus: Regierung will für abgesagte Veranstaltungen entschädigen

Coronavirus: Regierung will für abgesagte Veranstaltungen entschädigen

Coronavirus: Regierung will Veranstalter entschädigen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Leere Ränge: Fußball- und Handballspiele werden in Dänemark vorerst ohne Zuschauer ausgetragen. Foto: René Schütze/Fotograf René Schütze/Ritzau Scanpix

Aus Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus, hat die Regierung die Empfehlung herausgegeben, alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen. Die Veranstalter sollen für ihre Verluste entschädigt werden.

Die Regierung ist bereit, einen Teil der Verluste, die Veranstalter durch Absagen ihrer Events aufgrund des Coronavirus erleiden, zu entschädigen.

Das gab Gewerbeminister Simon Kollerup (Sozialdemokraten) gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau bekannt.

Regierungschefin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) hatte am Freitag auf Grundlage der Behörden die Empfehlung ausgesprochen, alle Veranstaltungen in Dänemark mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Betroffen sind vor allem Veranstalter von Konzerten sowie Fußball- und Handballvereine in Dänemark.

„Wir sehen, dass Einnahmen verloren gehen, wenn man dabei helfen will, den Coronavirus einzudämmen. Die Regierung ist bereit, in der einen oder anderen weise Entschädigung zu leisten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dafür, wir werden die richtige finden“, so der Minister.

Die Regierung will sich am Montag mit Vertretern der Branchen zusammensetzen, um über ein Entschädigungsmodell zu beraten.

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