Finanzen

Sozialdemokraten: Keine Kürzungen im Kulturbereich ab 2022

jt
Kopenhagen
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Dänemarks Nationalmuseum in Kopenhagen Foto: Torben Åndahl/Ritzau Scanpix/Polfoto

Die Qualität der Museen und Theater des Landes haben unter den Kürzungen der vergangenen Jahre stark gelitten, meint ein kulturpolitischer Sprecher.

Die Sozialdemokraten seien bereit, die Kürzungen im Kulturbereich abzuschaffen – aber erst nach 2022. Das erklärt der kulturpolitische Sprecher der Partei, Mogens Jensen. Seine Partei wolle die derzeitigen jährlichen Kürzungen von anderthalb bis zwei Prozent ändern, sodass die gesparten finanziellen Mittel der einzelnen Institutionen im Kulturbereich bleiben, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Jensen meint, dass die Kulturinstitutionen an den seit 2016 durchgeführten Kürzungen stark gelitten hätten. „Das Kulturangebot für die dänischen Bürger ist qualitativ verschlechtert worden“, so Jensen und ergänzt: „Beispielsweise mussten die Museen ihre Öffnungszeiten kürzen und gar ganze Abteilungen schließen. So geht das auf Dauer nicht mehr weiter.“

Die Sozialdemokraten wollen, vorausgesetzt sie bekommen die Regierungsmacht nach der kommenden Wahl, ab 2022 der Kultur in Dänemark über vier Jahre mit insgesamt 604 Millionen Kronen unter die Arme greifen.

Am Donnerstag werden, auf Wunsch der Volkssozialisten, die Kürzungen im Kulturbereich im Parlament debattiert.

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