Glaube und Religion

Kulturministerin über Pastorenmangel: Wir versuchen eine neue Tür zu öffnen

jt
Kopenhagen
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Kulturministerin Mette Bock (Liberale Allianz) Foto: Jens Dresling/Ritzau Scanpix/Polfoto

Ein Ausschuss empfiehlt, dass andere als studierte Theologen die Möglichkeit bekommen, ein Pastorat zu übernehmen. Das soll den Pastorenmangel in Dänemark in Zukunft eindämmen.

Wenn nichts unternommen wird, dann laufe Dänemark die Gefahr, dass Pastoren eine Mangelware werden. So lauten die Worte der dänischen Kultur- und Kirchenministerin Mette Bock (Liberale Allianz). „Wir versuchen eine neue Tür zu öffnen, damit auch andere Pastor werden können“, so die Ministerin zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Sie erklärt, dass die Ursache für den möglichen Mangel an dem fortgeschrittenen Alter vieler derzeit noch tätigen Pastoren liege. Viele stehen kurz vor der Pensionierung, so Bock. Laut Ministerium waren demnach rund 20 Prozent der Pastoren im Jahre 2016 über 60 Jahre alt.

„Wir können sehen, dass viele junge Theologen andere Wege als das Pfarrerdasein wählen. Deshalb müssen wir in guter Zeit etwas unternehmen“, sagt Bock.

Ein vom Ministerium einberufener Ausschuss hatte Lösungsvorschläge, wo unter anderem Akademiker mit einem Master das Pastorenamt beziehen können, ausarbeitet.

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