Corona-Maßnahmen

Frederiksen plant stufenweise Öffnung des gesellschaftlichen Lebens

Stufenweise Öffnung des gesellschaftlichen Lebens geplant

Stufenweise Öffnung des gesellschaftlichen Lebens geplant

Ritzau/nb
Kopenhagen
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Staatsministerin Mette Frederiksen deutet eine stufenweise Öffnung des gesellschaftlichen Lebens an, die zudem regional unterschiedlich ausfallen kann. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Am Mittwoch will die Regierung ihre Pläne zur Öffnung der Gesellschaft vorstellen. Auf Facebook gibt Staatsministerin Mette Frederiksen erste Hinweise darauf, dass dies stufenweise und regional unterschiedlich erfolgen soll.

Die dänische Gesellschaft soll stufenweise wieder geöffnet werden, während große Teile aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin im Shutdown ausharren müssen.

Am Mittwoch will die Regierung erste Schritte aufzeigen, die nach dem 1. März umgesetzt werden sollen, wenn die jetzigen Restriktionen auslaufen.

Noch keine komplette Wiederöffnung

Bereits jetzt steht fest, dass es nicht zu einer kompletten Wiederöffnung kommen wird. Dies schreibt Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) auf Facebook.

„Jetzt – wo die Infektion niedrig ist – lautet die uneingeschränkte Einschätzung der Experten nach wie vor, dass es nicht der richtige Zeitpunkt für eine komplette Wiederöffnung ist. Und deswegen ergibt es zum jetzigen Zeitpunkt auch keinen Sinn, mit bestimmten Lockerungen zu rechnen, die realistisch gesehen nicht zum 1. März eingeführt werden können“, schreibt die Staatsministerin.

Regionale Unterschiede

Sie erwähnt weiterhin, dass Teile der Wiederöffnung regional ablaufen können, da es landesweit Unterschiede gibt, wo die Infektion am meisten verbreitet ist.

Vorsitzender Jakob Ellemann-Jensen (Venstre) hat von einem zusammenhängenden Plan gesprochen mit einer „flexiblen“ Wiederöffnung, wo man nicht auf alles oder nichts setzen müsse.

„Ich stimme darin überein. Deshalb ist die Regierung auch aufgeschlossen gegenüber regionalen Öffnungen, solange dies gesundheitlich vertretbar ist, genauso wie ja jetzt lokale Schließungen erfolgen“, schreibt Mette Frederiksen.

Sie verweist vermutlich unter anderem auf Kolding, wo mehrere Institutionen von einem umfassenden Ausbruch der britischen Virusvariante, die ansteckender als das ursprüngliche Virus ist, getroffen wurden.

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