Coronavirus

Statt Bitte jetzt offenbar Verbot

Statt Bitte jetzt offenbar Verbot

Statt Bitte jetzt offenbar Verbot

Ritzau/hm
Kopenhagen
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Zoos und andere Einrichtungen hatten erwogen, früher zu öffnen, als die Regierung das geplant hat. Daraus wird wohl nichts werden. Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Bislang gab es eine Bitte, nun kommt offenbar eine gesetzliche Regelung, die das Öffnen von Einrichtungen verbietet, die nicht Bestandteil von Phase 2 der Öffnung Dänemarks sind.

Nachdem die Regierung in der vergangenen Woche Phase 2 der Wiederöffnung Dänemarks in der Corona-Krise vorgestellt hat, haben mehrere Zoos und das Museum Aros in Aarhus darüber nachgedacht, ihre Türen den Besuchern zu öffnen, obwohl sie nicht im Öffnungsplan enthalten sind, den das Folketing kürzlich beschlossen hat. In einem Schreiben kündigte nun Justizminister Nick Hækkerup ein Verbot von Aktivitäten an, die nicht von der Phase 2 abgedeckt werden und warnt vor Strafen. Das Verbot soll Montag in Kraft treten.

Minister: Verstöße werden geahndet

Der Einzelhandel öffnet am Montag wieder, Restaurants können ab 18. Mai wieder Gäste bewirten. „Die neuen Regeln bedeuten einerseits, dass Aktivitäten, die bislang verboten waren, wieder zugelassen werden, andererseits bedeuten sie aber auch, dass Aktivitäten, die das Parlament nicht freigegeben hat, verboten sind“, so der Minister. Hækkerup kündigte an, dass Verstöße von der Polizei verfolgt würden, zum Strafmaß sagte er nichts.

Die neuen Regeln seien nicht zum Spaß getroffen worden. Verstöße würden wie jede andere Gesetzesübertretung verfolgt, so Hækkerup weiter.

Zoos und Museen dürfen in Phase 3 ab 8. Juni öffnen. Bislang gab es kein eigentliches Verbot, dass eine frühere Öffnung verhinderte. Die Behörden hatten bislang darum gebeten, nicht vor dem Termin zu öffnen. Nun soll per Gesetz verboten werden.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Urlaub oder Überleben“