Corona-Krise

Regierungschefin konkretisiert Öffnungspläne

Regierungschefin konkretisiert Öffnungspläne

Regierungschefin konkretisiert Öffnungspläne

Ritzau/hm
Kopenhagen
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Am Mittwochabend verhandeln die Folketingsparteien über eine weitere Öffnung Dänemarks. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Am Mittwochabend verhandeln die Parteien im Parlament über die Öffnung Dänemarks. Vor Verhandlungsbeginn sprach die Regierungschefin Maßnahmen über mögliche Lockerungen in Phase 2 der Öffnung an.

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen (Soz.) will in Phase 2 der gesellschaftlichen Öffnung den Einzelhandel inklusive Einkaufszentren komplett öffnen, Restaurants und Cafés den Betrieb ermöglichen und den Schulbetrieb für ältere Schüler weiter normalisieren. Dies kündigte Frederiksen vor den Verhandlungen mit den Folketingsparteien an. Beim Schulbetrieb könne es aber noch Einschränkungen geben, warnte sie.

Mehr will sie der Öffentlichkeit dann am Donnerstag verraten. Dann soll es auch um das Versammlungsverbot gehen.

Niemand im Folketing habe Interesse daran, Teile des gesellschaftlichen Lebens länger als notwendig geschlossen zu halten, so die Regierungschefin. Man sei sich aber auch einig, das zu tun, was gesundheitlich notwendig sei.

Nach Aussage Frederiksens soll es in den Verhandlungen nicht nur um Phase 2 gehen, sondern auch um einen Gesamtplan der Öffnung. Damit soll den Bürgern des Landes ein Überblick gegeben werden, wann was geschieht. „Ich glaube, wir können der Wirtschaft einen ordentlichen Schub geben", so Frederiksen, die betonte, Dänemark sei eines der ersten Länder, die die Gesellschaft ernsthaft öffnen könnten.

Am Mittwoch hat die Seuchenschutzbehörde Dänemarks, das Staatliche Serum-Institut, einen positiven Bericht über die Corona-Lage vorgestellt und festgestellt, dass eine größere Öffnung der Gesellschaft machbarer ist, als bislang angenommen.

Aktualisiert um 18.35 Uhr

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Urlaub oder Überleben“