Umwelt & Natur

Neue Feuchtgebiete sollen vor Folgen von Klimaveränderungen schützen

Neue Feuchtgebiete sollen vor Folgen von Klimaveränderungen schützen

Neue Feuchtgebiete sollen vor Folgen von Klimaveränderungen schützen

Kopenhagen
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Foto: dpa

Umwelt- und Nahrungsmittelminister Esben Lunde Larsen stellt 10 Mio. Kronen bereit. Damit soll in erster Linie der steigenden Nährstoffauswaschung aufgrund stärkerer Niederschlagsmengen entgegengewirkt werden.

Landesweit wird an Projekten zur Verminderung der Folgen des Klimawandels gearbeitet. In der Kommune Tondern ist die Anpassung von Gewässern und Kanalisationen an steigende Niederschlagsmengen ein Teil des millionenschweren Projektes Tonderner Marsch.

In mehreren Kommunen in Dänemark sind Projekte zur Abmilderung von Folgen des Klimawandels schon weiter gediehen, zu denen auch verstärkte Auswaschung von Nährsalzen aufgrund der verstärkten Niederschläge zählt – mit Konsequenzen wie Überdüngung von Gewässern und Sauerstoffschwund.
Umwelt- und Nahrungsmittelminister Esben Lunde Larden (Venstre) hat 10 Millionen Kronen für sechs neue Klimaprojekte bereitgestellt. Diese sollen in erster Linie der steigenden Nährstoffauswaschung aufgrund stärkerer Niederschlagsmengen entgegenwirken. Dazu geplante neue Feuchtgebiete, Seen und renaturierte Wasserläufe sollen aber auch Überflutungen von Wohngebieten entgegenwirken.

In Thisted wird ein Feuchtgebiet geschaffen, das den angrenzenden Wohnsiedlungen auch als Erholungsgebiet dienen kann und zugleich auch Fischen, Amphibien und Vögeln Lebensraum bietet.

Im kleinen Ort Malling in der Kommune Aarhus wird ein kleiner verrohrter Bach freigelegt. In neuen Naturgebiet wird auch ein Steig gebaut, den Schulkinder als sicheren Schulweg nutzen können. In Tommerup auf Fünen wird ebenfalls ein verrohrter Bach geöffnet und dem Ort zu einem grünen Bereich verholfen.

Renaturiert wird eine Niederung in Hadsund, was Überschwemmungen verhindern soll und den Randers Fjord vor Nährstoffeintrag bewahrt. Auch in den Kommunen Næstved und Lemvig werden kleine Wasserläufe renaturiert, kombiniert mit Regen-Rückhaltebecken. Insgesamt sollen die Projekte den Gewässern 10 Tonnen Stickstoffnährsalze entziehen.

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