Corona-Massnahmen

Medium: Epidemiekommission empfiehlt Maskenpflicht

Medium: Epidemiekommission empfiehlt Maskenpflicht

Medium: Epidemiekommission empfiehlt Maskenpflicht

wt/ritzau
Kopenhagen
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Der Sprecher der Konservativen, Per Larsen, auf dem Weg zur Sitzung im Epidemieausschuss. Er sieht die Wiedereinführung der Maskenpflicht als eine naheliegende Lösung. Foto: Nils Meilvang/Ritzau Scanpix

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Die Epidemiekommission empfiehlt laut „TV2“, dass unter anderem im öffentlichen Verkehr und im Einzelhandel wieder Masken getragen werden müssen. Der Corona-Pass soll in Öffis, an Ausbildungsstätten und an staatlichen Arbeitsplätzen verpflichtend werden. Die Parteien beraten die Empfehlungen.

Das Tragen von Masken soll an einer Reihe von Orten wieder verpflichtend werden. So lautet zumindest „TV2“ zufolge die Empfehlung der Epidemiekommission. Auch soll man den Corona-Pass an weiteren Orten nachweisen müssen.

Der Epidemieausschuss des Folketings ist um 13 Uhr zusammengetreten, um über die Empfehlungen zu beraten. Der Ausschuss entscheidet darüber, welche Restriktionen eventuell eingeführt werden sollen.

„Nun müssen wir sehen, was die Kommission konkret empfiehlt, aber die Maskenpflicht in Bussen und Zügen zum Dämpfen des Infektionsgeschehens ist eine Möglichkeit“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Konservativen, Per Larsen, vor der Ausschusssitzung.

Corona-Pass in Bus und Zug

Laut „TV2“ empfiehlt die Epidemiekommission Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, im Einzelhandel, bei privaten Dienstleistern wie Friseuren, im Gesundheits- und Seniorenbereich.

„Wenn die Experten meinen, wir sollten von diesem Mittel Gebrauch machen, dann sehe ich das auch als Möglichkeit“, so Larsen.

Am 9. November beschloss der Epidemieausschuss, Covid-19 wieder als gesellschaftlich kritische Krankheit einzustufen. In dem Zusammenhang wurde der Corona-Pass (3G) für die Gastronomie und das Nachtleben wieder eingeführt. Nun empfiehlt die Kommission, den Corona-Pass unter anderem auch im öffentlichen Verkehr, an staatlichen Arbeitsplätzen, an gymnasialen Ausbildungen und Hochschulen sowie beim Besuch in Hospitälern und Seniorenheimen einzuführen.

Die Kommission empfiehlt auch, dass die Gültigkeit eines PCR-Tests auf 72 Stunden, eines Schnelltests auf 48 Stunden verkürzt wird.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Soz.) hat um 16 Uhr zu einer Pressekonferenz zur Corona-Situation eingeladen.

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